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Montag, 30.07.2018

Team Schwarze hat Podestplatz im Visier

Der Ebersbacher Falk Schwarze war hier noch in seinem Metalex Mondial MTX 1-06/3 1600 ccm unterwegs.Archivfoto: Thomas Eichler
Der Ebersbacher Falk Schwarze war hier noch in seinem Metalex Mondial MTX 1-06/3 1600 ccm unterwegs. Archivfoto: Thomas Eichler

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Zwölf Jahre startete das Team Schwarze aus Neusalza-Spremberg mit einem Metalex MTX-1-06 (Bj. 1984) in der für Formel-Rennwagen bis 1 600 ccm und Baujahr 1990 ausgeschriebenen Rennserie. Und das mit Erfolg, wie unter anderen je zwei zweite (2012, 2014) und dritte Plätze (2011, 2013) im ADAC Historic Cup beweisen. Diese Zeit ist unwiderruflich vorbei, denn das „Familien-Team Schwarze“ mit Jörg (Teamchef), Falk (Fahrer) und Ullrich Schwarze (Mechaniker) hat den Metalex verkauft.

Dies ermöglichte dem Team aber, in dieser Saison mit einem neu aufgebauten Estonia 25 (Bj. 1989) an den Start zu gehen. „Dabei gelang uns in Oschersleben ein nicht unbedingt erwarteter guter Auftakt“, berichtet Falk Schwarze. Der 45-jährige Ebersbacher erreichte auf dem 3,7 Kilometer langen Kurs die fünftschnellsten Trainingszeiten. Im ersten Rennen des 14 Fahrer umfassenden Starterfeldes sah er als Vierter, im zweiten als Dritter die Zielflagge. Spannend verlief vor allen das zweite, über zwölf Runden führende Rennen, das Altmeister Nils-Holger Wilms vor dem Leipziger Tobias Worm und Falk Schwarze für sich entschied. Worms und Schwarze trennten im Ziel gerade mal sechs Hundertstelsekunden.

Sonnenschein und Regen bestimmten den Rennverlauf in Most. Im ersten Wertungslauf zogen Nils-Holger Wilms (Coswig) und Bernd Weber (Leipzig) auf und davon. Falk Schwarze konnte bis zum Schluss zumindest Sichtkontakt halten und wurde Dritter. Nach einem leichten Nieselregen schien die Strecke vor Beginn des zweiten Wertungslaufes abzutrocknen. „Wir entschieden uns für Slicks und lagen damit falsch. In der dritten Runde begann es zu schütten. Da es nicht mehr aufhörte, entschied ich mich, das Rennen abzubrechen. Den Sieg machten die mit Regenreifen gestarteten Teams unter sich aus“, erzählte Falk Schwarze.

In Poznan schien für das Team Schwarze im wahrsten Sinne des Wortes wieder die Sonne. Schneller als Falk Schwarze war in beiden Wertungsläufen nur Andres Grikis aus Lettland. Wilms und Weber mussten sich mit dritten Plätzen begnügen. „Nach diesen Platzierungen in den sechs von insgesamt zehn Wertungsläufen liebäugeln wir zum Saisonende mit einem Platz unter den besten Fünf“, hofft das für Robur Zittau startende Team Schwarze. In der Gesamtwertung der 17 Fahrer starken Klasse Formelfahrzeuge bis 1600 ccm führt Nils-Holger Wilms (95 Pkt.) vor dem Leipziger Bernd Weber (87), Falk Schwarze (79) und Frank Thalmann (72.). (rs)

Weitere Renntermine

8./9. September: Brno; 22./23. September: Poznan.