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Donnerstag, 05.04.2018 Springreiten

Tautendorfer holt Weltranglistenpunkte

Michael Kölz ist in Belgien erfolgreich gestartet. Zuvor war es jedoch einige Monate ruhig um den Springreiter.

Von Frank Korn

Michael Kölz will mit Anpowikapi (Foto) sowie mit FST Dipylon und Dubai in dieser Saison einiges erreichen.
Michael Kölz will mit Anpowikapi (Foto) sowie mit FST Dipylon und Dubai in dieser Saison einiges erreichen.

© Brit Placzek/Archiv

Leisnig. Beim internationalen Reit- und Springturnier auf dem Gestüt Zangersheide im belgischen Lanaken hat Michael Kölz vom Pferdesportverein Leisnig Weltranglistenpunkte gesammelt. Zusammen mit seiner Partnerin Ellen Kölz vertrat er die sächsischen Farben. Beide gingen mit je vier Pferden insgesamt 25 Mal an den Start. Der größte Erfolg von Ellen Kölz war der zweite Platz im Finale der mittleren Tour (Hindernisse bis 1,45 m Höhe) mit Landfee. Nicht einmal eine halbe Sekunde fehlte ihr zum Sieg. Auch mit Picobella hatte sie im Zeitspringen (Hindernisse bis 1,30 m) als Zweite knapp den Sieg verpasst.

Im ersten Weltranglistenspringen des Turniers mit Hindernissen bis 1,45 m Höhe fehlte Michael Kölz mit Dubai das notwendige Quäntchen Glück. Er überschritt bei einem springfehlerfreien Ritt die erlaubte Zeit um 0,38 Sekunden. Diese Winzigkeit verbaute ihm einen Platz im Stechen. Er erhielt aber als 16. noch Weltranglistenpunkte. „Für Dubai war es der erste Start bei einem internationalen Turnier. Deshalb bin ich mit diesem Ergebnis nicht unzufrieden, auch wenn ich gern ins Stechen eingezogen wäre“, sagte Michael Kölz. In einem weiteren 1,45-m-Springen, das aber nicht für die Weltrangliste zählte, wurde er mit Anpowikapi Elfter.

In den Wintermonaten war es recht ruhig um den Tautendorfer. „Zunächst haben wir nach der Geburt unserer Tochter Marie Ende Oktober eine Pause eingelegt“, berichtet Michael Kölz von einem freudigen Ereignis. Im Januar sorgte eine Verletzung dafür, dass an Wettkämpfe nicht zu denken war. „Ich hatte mir einen Finger ausgekugelt“, so Kölz. Seit Anfang März steht er wieder im Training. Das Turnier in Lanaken war nach der Verletzung der erste internationale Prüfstein, mit dessen Ausgang sich Kölz zufrieden zeigte.

„Ich bin wieder fit“, gibt sich der Tautendorfer optimistisch. Für die Saison 2018 hat er sich demzufolge einiges vorgenommen. „Das wichtigste Ziel sind die Deutschen Meisterschaften“, so Kölz. Die werden vom 7. bis 10. Juni in Balve (Nordrhein-Westfalen) ausgetragen. Aber auch die sächsischen Titelkämpfe Ende Juni in Burgstädt sind für Kölz ein wichtiger Termin. Zudem will er auch bei einigen hochrangigen internationalen Turnieren an den Start gehen. Neben dem erfahrenen Hengst FST Dipylon setzt Michael Kölz auch auf Anpowikapi und Dubai. „Mit diesen drei Pferden will ich die wichtigen Turniere angehen“, sagte Kölz. (DA/khl)

www.pferdesport-sachsen.de