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Samstag, 15.09.2018

Startgeld bringt der Kita Pepp ein Sonnensegel ein

Beim Seifenkistenrennen waren 49 Fahrer gestartet. Die Stadtwerke zeigen sich spendabel.

Von Jens Hoyer

Gunnar Fehnle (von links), Simone Friedrich und Sebastian Gasch haben ein großes Paket an Annett Jackisch, Frank Sonntag und die Knirpse vom Kinderhaus Pepp übergeben. Die Kita braucht ein neues Sonnensegel.
Gunnar Fehnle (von links), Simone Friedrich und Sebastian Gasch haben ein großes Paket an Annett Jackisch, Frank Sonntag und die Knirpse vom Kinderhaus Pepp übergeben. Die Kita braucht ein neues Sonnensegel.

© André Braun

Großsteinbach. Das erste Seifenkistenrennen der Stadtwerke im August war ein großer Erfolg. 49 Starter hatten sich angemeldet. Macht insgesamt 490 Euro Startgeld. „Wir haben die Summe auf 500 Euro aufgerundet“, sagte Stadtwerkechef Gunnar Fehnle, der gestern mit Prokuristin Simone Friedrich dem Kinderhaus Pepp seine Aufwartung machte. Mitarbeiter und Eltern des Kinderhauses hatten bei den Vorbereitungen geholfen, und jetzt gab es dafür eine Belohnung.

Die Kita hat ein großes Paket bekommen – symbolisch für ein neues Sonnensegel für den Buddelkasten. Die Maßanfertigung dient nicht nur als Schattenspender. Sie sorgt als Abdeckung auch dafür, dass kein Getier den Sand verschmutzt. „Wir hatten hier auch schon Probleme mit Waschbären“, sagte Frank Sonntag, stellvertretender Leiter der Kita. Das alte Sonnensegel sei jetzt in die Jahre gekommen und müsse ersetzt werden.

Das Kinderhaus Pepp ist weit und breit die einzige privat betriebene Kita. Vor neun Jahren war sie von Kathrin Peschel in einem Eigenheim eingerichtet worden. Sie betreut mit drei Erzieherinnen und einem Erzieher bis zu 35 Kinder im Krippen- und Kindergartenalter. „Das Kleine und Familiäre ist unser Leitbild“, sagte Sonntag.

Für das erste Seifenkistenrennen hatten die Stadtwerke Partner gesucht. „Die Strecke in Großsteinbach hatten wir schon immer im Kopf. Da habe ich einfach mal in der Kita angerufen“, sagte Sebastian Gasch, der das Rennen organisiert hat. Frank Sonntag hatte mit Behinderten schon mal an einem Seifenkistenrennen in Meißen teilgenommen und kannte sich ein bisschen aus. Für den Renntag organisierte die Kita einen Kuchenbasar und eine Tombola, und sie half bei der Absicherung des Bobbycar-Rennens. 45 Kuchen wurden verkauft. Auch Dorfbewohner hatten begeistert mitgemacht, sagte Sonntag. „Es war schön, wie sie am Morgen kamen und ihre Kuchen brachten. Es gibt Stimmen im Dorf, beim nächsten Mal eine After-Show-Party zu veranstalten.“ Die Stadtwerke lassen Danksagungen an die Bewohner verteilen. Darauf steht der Termin für das nächste Rennen: der 31. August 2019.