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Donnerstag, 04.09.2014 Dresden

Stadt will Flutschutz statt Hafencity

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Die Flutgefahr für Pieschen und die Leipziger Vorstadt ist größer als bisher angenommen.
Die Flutgefahr für Pieschen und die Leipziger Vorstadt ist größer als bisher angenommen.

© Juergen-Michael Schulter

Dresden. Die Flutgefahr für Pieschen und die Leipziger Vorstadt ist größer als bisher angenommen. Deshalb lehnt die Stadt trotz massiven Drucks den Bau der Hafencity vorerst ab. Beim jüngsten Hochwasser von 2013 war die Elbe stärker angeschwollen als erwartet, erklärt Umweltamtsleiter Christian Korndörfer. „Als Verantwortlicher der Hochwasservorsorge darf ich nicht die Interessen eines Investors betrachten, sondern muss den Schutz der jetzt in Pieschen und der Leipziger Vorstadt ansässigen Bewohner berücksichtigen.“

Möglich sei der Bau einer Schutzwand, die rund acht Millionen Euro kosten würde. Konkrete Planungen gebe es aber noch nicht. Mit Klagen vorm Verwaltungsgericht will die Chefin der Dresden-Bau GmbH, Regina Töberich, ihr Bauprojekt „Marina Garden“ mit sechs Gebäuden durchsetzen. (SZ)

››› Der Baustreit (SZ-Exklusiv)

Leser-Kommentare

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Insgesamt 17 Kommentare

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  1. Ein Dresdner

    Wieder ein eindeutiges Zeichen, das die Stadt unfähig ist. Wann hört dieser Schwachsinn der Stadt Dresden endlich auf. Schickt diese verantwortungslosen Menschen ins Heim. Diese behindern nur den Fortschrittes Dresden. Wir haben schon den Weltkulturerbe verloren wegen der Dummheit des Stadtrate. Wenn die so weiter machen geben wir nach den Titel "Landeshauptstadt" an Leipzig ab.

  2. Gast

    @ Ein Dresdner: ich finde die Entscheidung der Stadt ganz richtig! Wenn das Wasser wieder vor den Türen steht, ist das Gejammer groß! Sie haben wohl noch nie Sandsäcke stapeln müssen?

  3. Stefan

    Warum kann es denn nicht beides geben, Flutschutz und Hafencity, das schließt sich doch nicht aus? Vielleicht würde sich der Investor schon aus Eigeninteresse auch am Flutschutz beteiligen? Es stellt sich hier die Frage nach dem konkreten Problem.

  4. jo

    @Gast: genau, und deswegen will Frau Töberich, daß jetzt ganz schnell gebaut und verkauft wird, bevor die nächste Flut kommt. Denn dann muß sie nicht selbst jammern, sondern es ist das Problem der neuen Eigentümer - und des Steuerzahlers.

  5. Gast1

    @Ein Dresdner: Sie scheinen kein Dresdner zu sein. Wenn private Eitelkeitsprojekte über dem Schutz der Stadt stehen sollen, dann kann das kaum im Sinne der Stadt sein! Mit Fortschritt hat das nichts zutun. Zumal Sie erst den Fortschritt in Form der WSB kritisieren, dieses Unfugprojekt Hafen-City aber hochjubeln. Entscheiden Sie sich!

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