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Donnerstag, 09.08.2018

Staatenlose Höhlenjungs sind jetzt Thailänder

Bangkok. Drei der aus einer Höhle im Norden Thailands geretteten Jugendfußballspieler und ihr Trainer haben die Staatsbürgerschaft des asiatischen Landes verliehen bekommen. Sie seien bisher staatenlos gewesen und nun im Besitz thailändischer Ausweise, teilten Vertreter der örtlichen Regierung in der Provinz Chiang Rai mit. Die Provinz liegt rund 1000 Kilometer nördlich von Bangkok und grenzt an Laos sowie Myanmar. Dort leben verschiedene Bergvölker, die staatenlos sind. Alle vier hatten bislang erfolglos die thailändische Staatsbürgerschaft beantragt, unter anderem, weil Dokumente fehlten. Vor zwei Monaten hätten sie aber alle erforderlichen Papiere eingereicht, sagte der Chef des Verwaltungsbezirks Mae Sai. „Das Verfahren lief gemäß unserer gewöhnlichen Praxis“, sagte er. „Die Rettung aus der Höhle hat ihnen keinen Vorteil verschafft.“ (dpa)

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