erweiterte Suche
Montag, 22.01.2018

Spinat für die Stromversorgung

Knackige Radieschen züchten und gleich noch Energie produzieren. Ob das funktioniert, wird jetzt am Campus Pillnitz der HTW Dresden erforscht. Die Wissenschaftler wollen herausfinden, wie sich Agrarflächen sowohl für den Anbau von Nahrung als auch für die Energieerzeugung nutzen lassen. Als erster Schritt wurde dafür auf einem Versuchsfeld eine 80 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage aufgebaut.

Beteiligt sind die Fakultäten Bauingenieurwesen/Architektur und Landbau/Umwelt/Chemie. Die Forscher wollen zeigen, wie sich Solaranlagen auf die Ackerböden auswirken. Im Mittelpunkt stehen Untersuchungen zum Bodenwasserhaushalt, zum Pflanzenwachstum und zur Beschaffenheit des Sickerwassers. Mit Spinat, Salat, Radieschen und Gurken soll herausgefunden werden, was in solchen Situationen funktioniert und was nicht. So könnten Felder in Zukunft vielleicht doppelt genutzt werden. (jam)

Leser-Kommentare

Insgesamt 0 Kommentare

    Kommentare können nur in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr abgegeben werden.