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Mittwoch, 19.09.2018

Schwerer Unfall bei Berggießhübel

Am Grenzübergang in Richtung Pirna sind am Mittwochmorgen ein Traktor und ein Pkw zusammengestoßen. Fünf Personen wurden ins Krankenhaus gebracht.

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Ein Pkw und ein Traktor kollidierten bei Berggießhübel.
Ein Pkw und ein Traktor kollidierten bei Berggießhübel.

© Marko Förster

  • Ein Pkw und ein Traktor kollidierten bei Berggießhübel.
    Ein Pkw und ein Traktor kollidierten bei Berggießhübel.
  • Fünf Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert, einer mit den Rettungshubschrauber.
    Fünf Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert, einer mit den Rettungshubschrauber.

Berggießhübel. Nach einem schweren Unfall bei Berggießhübel wurden am Mittwochmorgen insgesamt fünf Personen ins Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein Traktor mit Anhänger, einem landwirtschaftlichen Ackergerät, von Hellendorf in Richtung Berggießhübel auf der S173, Hohe Straße. In Höhe des Aussichtspunktes „Gottleubatal“ wollte der Traktor nach links in eine Einfahrt und weiter auf ein Feld fahren. In dem Moment überholte ein silberner Seat, besetzt mit vier Personen, den Traktor. Dabei stieß der Seat seitlich mit dem Traktor zusammen. Insgesamt wurden vier Personen aus dem Pkw verletzt. Darunter der 55-jährige Fahrer, sein 53-jähriger Beifahrer sowie ein 36-jähriger und ein 53-jähriger Mann auf der Rückbank. Der 36-Jährige, der hinter dem Fahrer saß, kam mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Dresden. Auch der Traktorfahrer (24), welcher zunächst unverletzt war, kam in ein Krankenhaus. Bei dem Traktor wurde der Tank durch den Aufprall beschädigt, rund 300 Liter Diesel liefen aus. Durch zehn Feuerwehrleute der freiwilligen Wehr aus Berggießhübel und durch eine spezielle Kehrmaschine wurde das Öl gebunden und die Straße gereinigt. Weil auch Öl auf den Parkplatz und ins Erdreich lief, wurde der Rastplatz Gottleubablick zunächst gesperrt.

Die S173 blieb deshalb zwischen Hellendorf und Berggießhübel bis 9.40 Uhr voll gesperrt.

Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallgeschehen. Auch die Mitarbeiter der Verkehrsunfallforschung aus Dresden waren vor Ort, nahmen den Unfall für Forschungszwecke auf. (mf)