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Mittwoch, 31.01.2018

Schwanger oder nicht? Das sind die wichtigsten Anzeichen

Die Schwangerschaft ist eine sehr schöne Zeit, die Mutter und Vater

Bildautorin: Sarah Richter
Bildautorin: Sarah Richter

auf ein aufregendes Leben mit ihrem Nachwuchs vorbereitet. Ratgeber zum Thema Schwangerschaft gibt es viele. So empfehlen Experten Schwangeren etwa, sich mit einem Vierfachimpfstoff schützen zu lassen. Aber abgesehen von Vorsichtsmaßnahmen: Wie merkt man eigentlich, ob man schwanger ist?

Es gibt Paare, die warten Jahre darauf, ein Kind zu bekommen. Umso wichtiger ist es, die ersten Schwangerschaftsanzeichen zu erkennen, um das baldige Glück genießen zu können. Die meisten glauben, dass Ausbleiben der Regel ist das erste Anzeichen für das nahende Mutterglück. Tatsächlich jedoch gibt es auch andere Anzeichen einer Schwangerschaft, allen voran Übelkeit, Müdigkeit, Ausfluss und Spannungsgefühle in den Brüsten. Doch nicht nur werdende Mütter müssen sich während der Schwangerschaft auf eine Veränderung ihres Körpers einstellen. Wie Berichte immer wieder zeigen, bleiben auch einige Männer nicht von Begleitsymptomen einer Schwangerschaft verschont. Das „Couvade-Syndrom“ ähnelt in den Grundzügen den Begleitsymptomen, die eine Frau während ihrer Schwangerschaft hat. Diese so genannte Co-Schwangerschaft geht beim Mann mit hormonellen Veränderungen einher. Eine offizielle medizinische Diagnose kann bisher jedoch nicht gestellt werden.

Meistens sorgen das Ausbleiben der Regel und Übelkeit dafür, dass Frauen einen Schwangerschaftstest machen. Doch nicht jedes Unwohlsein ist mit einer Schwangerschaft gleichzusetzen. Jede Frau ist individuell, so dass nicht alle Begleiterscheinungen auf jede Schwangere zu treffen. Allerdings gibt es einige Anzeichen, die dazu veranlassen sollten, einen Schwangerschaftstest zu machen. So bleibt bei vielen Frauen die Regel aus, es kommt zu Übelkeit und Heißhungerattacken. Gleichwohl kann es sein, dass während den ersten Schwangerschaftswochen leichte Blutungen auftreten. Auch ein Ziehen in den Brüsten, Müdigkeit sowie ein häufiger Harndrang sind typische Schwangerschaftsanzeichen. Und nicht zuletzt haben Frauen ein Gespür dafür, wenn in ihrem Körper eine Veränderung vor sich geht.

Der weibliche Körper produziert etwa ab der vierten Schwangerschaftswoche das Schwangerschaftshormon HCG. Dieses sorgt für viele Veränderungen im Körper. Wer seinen Körper gut kennt, hat ein Gespür dafür, dass etwas anders ist als sonst. Experten betonen jedoch immer wieder, dass typische Schwangerschafts-Begleiterscheinungen, darunter auch Schwindel und Kreislaufprobleme, eher unsicherer Anzeichen für eine Schwangerschaft sind. Weitaus wahrscheinlicher ist eine Schwangerschaft, wenn die Periode ausbleibt, eine erhöhte Basaltemperatur über mindestens 18 Tage vorliegt, Vagina und innere Schamlippen bläulich verfärbt sind und bei einer gynäkologischen Untersuchung ein weicher Gebärmutterhals diagnostiziert wird.

Eine hundertprozentige Schwangerschaft kann nur ein Facharzt bestätigen. Dies gelingt über verschiedene Methoden, wie dem Nachweis eines Embryos in der Fruchtblase und bei Herzaktionen des Embryos. Ab dem fünften Schwangerschaftsmonat können die werdenden Eltern bereits einen Vorgeschmack auf ihr zukünftiges Glück erhalten. In diesem Schwangerschaftsstadium ist es üblich, dass das Kind sich immer häufiger im Mutterleib bewegt. Außerdem kann der Facharzt durch die Bauchdecke Körperteile des Kindes ertasten.

Viele der genannten Schwangerschaftsanzeichen könnten jedoch auch mit normalen Symptomen der zweiten Zyklushälfte verwechselt werden. Auch werden von Frauen immer wieder Symptome genannt, die nicht im direkten Zusammenhang mit einer Schwangerschaft stehen. Dazu gehören Sodbrennen, Verstopfung, Durchfall und Kopfschmerzen. Außerdem sagt die Stärke der Anzeichen nichts über den Verlauf der Schwangerschaft aus. Frauen sollten sich also nicht verrückt machen, wenn sie nur wenige der genannten Symptome an sich bemerken oder wenn diese nicht besonders stark ausgeprägt sind.