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Donnerstag, 17.05.2018

Schule Königsbrück wird zweizügig

Der Kreistag gab grünes Licht für die Planung eines zweiten Bauabschnitts. Damit reagierte er auf aktuelle Schülerprognosen.

Von Frank Oehl

Unterricht im Interimsbau: Dieses Bild entstand im vergangenen Jahr in Königsbrück. Nun steht fest, dass die Oberschule doch zweizügig ausgebaut wird. Das Lernen im Container ist dann Geschichte.
Unterricht im Interimsbau: Dieses Bild entstand im vergangenen Jahr in Königsbrück. Nun steht fest, dass die Oberschule doch zweizügig ausgebaut wird. Das Lernen im Container ist dann Geschichte.

© Matthias Schumann

Königsbrück/Bautzen. Die Arthur-Kießling-Oberschule Königsbrück wird nun doch zweizügig ausgebaut. Die Entscheidung fasst der Kreistag am Montagabend kurz vor dem Abschluss der etwa 3,5 Millionen Euro teuren Ertüchtigung des Schulhauses durch einen Anbau. Seit 2015, als der Ausbau des Schulstandortes beschlossen wurde, haben sich die Schülerzahlen deutlich erhöht, was jetzt nachträglich zum Handeln zwingt. Während des derzeitigen Baugeschehens wird Unterricht in Containern gegeben, die auch mit dem Beginn des neuen Schuljahr noch gebraucht werden. Zuletzt hatte sich eine klare Zweizügigkeit in den 5. Klassen abgezeichnet und sie ist auch mittel- und langfristig gegeben.

Damit muss sich nun ein zweiter Bauabschnitt anschließen, für den der Kreistag votierte. Er gab zunächst eine außerplanmäßige Ausgabe in Höhe von 120 000 Euro frei. Für die Planung, die sofort beginnen soll. Ziel sei es, den Weiterbau im nächsten Jahr zu realisieren. Wie teuer er genau wird, steht noch nicht fest, aber die Kosten für einen „gespiegelten“ Anbau an den jetzt Geschaffenen müssten in etwa auch gleich hoch sein. Gebaut werden soll 2019, damit die Oberschule möglichst schnell für die Zukunft gerüstet dasteht und die Container wieder wegkönnen. Die Einsparung der Mietkosten für 25 Monate würde dann etwa 150 000 Euro betragen. (SZ)