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Donnerstag, 08.03.2018

Schneesturm an der US-Ostküste

Keine Woche ist es her, dass bei einem sogenannten Bombenzyklon an der US-Ostküste acht Menschen ums Leben kamen - und schon ist wieder ein Extremwetter da.

Eine Frau läuft am 7. März auf einer Straße in Hoboken, New Jersey (Symbolfoto).
Eine Frau läuft am 7. März auf einer Straße in Hoboken, New Jersey (Symbolfoto).

© Seth Wenig/AP/dpa

New York/Washington. Die Ostküste der USA wird erneut von einem heftigen Wintereinbruch heimgesucht. Nachdem Ende voriger Woche bei einem sogenannten Bombenzyklon in der Region acht Menschen ums Leben gekommen waren, wurden seit Mittwoch neue starke Schneefälle gemeldet. Im Bundesstaat New York wurde eine 88-jährige Frau von einem umstürzenden Baum erschlagen, wie der Sender CBS News berichtete. In New Jersey wurde ein Lehrer von einem Blitz getroffen, überlebte aber.

Die Gouverneure der US-Bundesstaaten New York, New Jersey und Massachusetts riefen am Mittwoch den Notstand aus. Die Meteorologen erwarteten in manchen Orten bis zu 30 Zentimeter Neuschnee. Viele Schulen von Philadelphia bis Boston blieben bereits am Mittwoch geschlossen. Nach Angaben der Webseite FlightAware wurden mehr als 2700 Flüge gestrichen.

Mehr als 50 Millionen Menschen von Maryland bis Maine sind von den Sturmwarnungen betroffen. In der Metropole New York City wurden zwischen 15 und 30 Zentimeter Neuschnee erwartet. Auch mit Überflutungen und Windböen wurde gerechnet. Allein im Bundesstaat New Jersey waren am Mittwochabend nach Angaben von Gouverneur Phil Murphy 300 000 Einwohner ohne Strom. Der neue Sturm sollte aber nicht so heftig werden wie derjenige der vergangenen Woche, als viele Küstenzonen überschwemmt und insgesamt zwei Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten wurden. (dpa)

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