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Montag, 04.06.2018

Schlechte Nachricht für die Eislöwen

Wade MacLeod sollte bei den Dresdnern das Problem in der Offensive beheben. Doch der Kanadier muss sich nun erneut wegen eines Tumors behandeln lassen – und verlässt den Klub zumindest vorläufig.

Für Wade MacLeod wird es vorerst keine weiteren Aufenthalte in der Eislöwen-Kabine geben.
Für Wade MacLeod wird es vorerst keine weiteren Aufenthalte in der Eislöwen-Kabine geben.

© Robert Michael

Dresden. Im April wurde Wade MacLeod als erster Eislöwen-Neuzugang vorgestellt, wenig später inspizierte er schon die Eislöwen-Kabine. Doch nun gibt es eine niederschmetternde Nachricht für den Kanadier. Der 31-Jährige muss sich in den nächsten Wochen aufgrund einer wiedergekehrten Tumorerkrankung einer erneuten Operation unterziehen. Damit kann MacLeod nicht wie geplant in die Vorbereitung auf die neue Saison einsteigen.

„Natürlich bedeutet die erneute Operation einen Rückschlag für mich. Ich bin extrem enttäuscht, aber ich gebe ganz sicher nicht auf“, erklärte der Stürmer am Montag. „Ich kann allen versprechen, dass ich mich auch dieses Mal zurückkämpfen werde.“

Eine unerfreuliche Konsequenz der Diagnose: Der Vertrag zwischen den Eislöwen und dem Stürmer wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Dennoch hält Sportgeschäftsführer Thomas Barth eine Tür offen: „Das Schicksal von Wade berührt uns sehr. Wir wünschen ihm für den Heilungsprozess von Herzen alles erdenklich Gute, befinden uns in engem Kontakt mit ihm. Seine Gesundheit steht im Mittelpunkt und allein darauf soll er sich in den nächsten Monaten konzentrieren können. In Absprache mit ihm und seinem Berater haben wir uns deshalb darauf verständigt, den bestehenden Vertrag aufzulösen. Wenn Wade signalisiert, wieder auf das Eis zurückkehren zu wollen, sind wir natürlich sein Ansprechpartner.“

Als Zeichen des Respekts will der Verein MacLeods Rückennummer 19 in der laufenden Spielzeit nicht vergeben. Stattdessen erhalten Fans und Unterstützer die Möglichkeit, auf einem speziellen Trikotprint ihre Genesungswünsche niederzuschreiben, die anschließend an den Familienvater übermittelt werden. Ab wann dies möglich sein wird, soll in den nächsten Tagen bekanntgegeben werden. (SZ)

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