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Donnerstag, 12.07.2018

Schilderwirrwarr in Westewitz

Mehrere Tempobegrenzungen sorgen für Verwirrung. Nun will sich die Gemeinde der Sache annehmen.

Von Eric Mittmann

Mit dem Schilderwirrwarr am Westewitzer Scheergrundweg soll es künftig vorbei sein.
Mit dem Schilderwirrwarr am Westewitzer Scheergrundweg soll es künftig vorbei sein.

© André Braun

Großweitzschen. Auf der rechten Seite ein Tempo-30-Schild, auf der linken eine endende 30er-Zone sowie einige Meter weiter das Ortsausgangsschild. Diese Situation finden Autofahrer aktuell vor, die von Westewitz aus auf dem Scheergrundweg in Richtung Leisnig unterwegs sind.

Die Beschilderung am Westewitzer Ortsausgang sorgt immer wieder für Verwirrung. Was zu dem Wirrwarr geführt hat, stellt selbst Großweitzschens neuen Bauamtsleiter Klaus Bichler vor eine zunächst unlösbar Frage. „Dazu bin ich leider noch nicht lang genug hier“, sagte er auf Anfrage des DA. Fest steht seiner Meinung nach jedoch auch: „Der Sache müssen wir uns annehmen. Das ist eine Gemeindestraße, da kann das Landratsamt nichts machen.“

Bichler zufolge macht das Tempo-30-Schild auf der rechten Seite an seiner jetzigen Position keinen Sinn, weil es durch den Ortsausgang aufgelöst wird. Welche Hinweise ansonsten an dieser Stelle notwendig sind, müsse noch besprochen werden. Dabei könne auch diskutiert werden, ob künftig eine Tempobegrenzung von 30 Stundenkilometern entlang des gesamten Scheergrundweges gilt. „Dazu wollen wir auch die Polizei und andere Behörden mit ins Boot holen“, erklärte Bichler gegenüber dem DA. „In so einem Fall wäre es schließlich auch notwendig, dass die Tempobegrenzung ebenfalls aus Richtung Leisnig und nicht nur einseitig gilt. Welche Schilder genau aufgestellt werden und was überhaupt notwendig ist, müssen wir allerdings erst einmal klären“, so Bichler.