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Donnerstag, 19.04.2018

Schiebock plant für die Regionalliga

Der Spitzenreiter erwartet den Tabellendritten FC Eilenburg. In Kamenz duellieren sich die schwächsten Rückrundenteams.

© dpa

Bischofswerda. Beim Bischofswerdaer FV wurde die zweite Saisonniederlage (1:2) in Gera ausgewertet und abgehakt. Die volle Konzentration gilt beim Oberliga-Spitzenreiter längst dem 13. Heimspiel in dieser Saison. Bisher stehen zwölf Siege und ein Torverhältnis von 34:3 zu Buche. Doch Vorsicht ist geboten, denn die Eilenburger sind nach dem BFV das auswärtsstärkste Team der Süd-Staffel. Das erste Aufeinandertreffen endete 1:1. Gespielt wird Sonnabend ab 14 Uhr in der Bischofswerdaer Volksbank Arena.

Auch wenn Trainer Erik Schmidt „nicht gern über ungelegte Eier“ spricht, die Planungen für die neue Saison laufen auf Hochtouren – auch mit Blick auf die Regionalliga. „Ich denke, wir werden Verstärkungen brauchen, sollten wir aufsteigen. Andererseits ist meine Mannschaft im Schnitt sehr jung und alle Spieler haben Potenzial, sich noch zu verbessern“, sagt Schmidt. „Aber im Moment setze ich meine ganze Kraft und Konzentration ein, den Aufstieg zu realisieren. Um die Spielersuche und die Vertragsgespräche kümmern sich unser Sportchef Steffen Schmidt und Geschäftsführer Fred Wonneberger.“

Derweil ist bei den Kamenzern guter Rat teuer. Nur drei Punkte aus sieben Rückrundenpartien sind ernüchternd. Hinzu kommt, dass die Lessingstädter die wenigsten Tore in der Liga erzielt haben (15 in 23 Spielen). Noch schlechter sind derzeit die Unioner aus Sandersdorf, die als einzige Mannschaft im 16er-Feld in der zweiten Halbserie noch keine Partie gewonnen haben. Am Sonnabend gastiert der Tabellenelfte ab 14 Uhr beim Staffel-Vorletzten im Kamenzer Stadion der Jugend. Das Hinspiel hatte Union mit 3:2 gewonnen. (js)