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Freitag, 28.09.2018

Sachsenliga-Aufsteiger Neusalz will Serie fortsetzen

Von Frank Thümmler

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  • Der Neusalzaer Abwehrspieler Gllian Köhler (links) ist für den Höhenflug seines rteams mitverantwortlich, Neusalz hat erst vier Treffer zugelassen. Foto: tompic
    Der Neusalzaer Abwehrspieler Gllian Köhler (links) ist für den Höhenflug seines rteams mitverantwortlich, Neusalz hat erst vier Treffer zugelassen. Foto: tompic

Regionalliga Nordost

BFC Dynamo (12.) – FC Oberlausitz Neugersdorf (9.) Sa.,13.30

Am Sonnabend beginnt für den FCO mit dem Auswärtsspiel beim BFC Dynamo eine Englische Woche. Danach gastiert der FC Rot-Weiß Erfurt am Mittwoch in der Sparkassen-Arena, bevor die Neugersdorfer am folgenden Wochenende nach Auerbach reisen. Von der Papierform her war zu Beginn dieser Saison die Favoritenrolle bei dieser Ansetzung klar verteilt. Die Berliner wurden mit zu den Aufstiegsfavoriten gezählt, das Auftakt-4:1 in Auerbach bestätigte diese Vermutung. Doch dann verlor der BFC die Spitzengruppe schnell aus den Augen. Trainer René Rydlewicz hat mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen. Er musste enormes Offensivpotential ziehen lassen. Rufat Dadashov (zu Preußen Münster/25 Tore) und Matthias Steinborn (16 Treffer), der bei Lok Leipzig anheuerte, verließen den Verein. Dazu kommt enormes Verletzungspech. Die im Sommer verpflichteten Patrick Brendel und Bilal Cubukcu fallen zumindest in der Hinrunde aus. Dass die Moral trotzdem stimmt, zeigte sich im letzten Heimspiel gegen Wacker Nordhausen, als die Berliner in Unterzahl noch zum Ausgleich kamen. Trotz allem ist für Karsten Hutwelker der BFC Dynamo am Sonnabend Favorit: „Der Kader der Berliner weist enorme Qualität auf.“ Beim Unentschieden gegen Babelsberg habe er Dinge gesehen, die seine Hoffnung nähren: „Zum Beispiel haben es die Babelsberger in der ersten Halbzeit nicht ansatzweise geschafft, in die gefährliche Zone zu kommen, weil wir uns taktisch gut verhielten. Bis auf das eine Mal, das aber eben auch zum Gegentor führte, ließen wir Tom Natterman nicht zur Entfaltung kommen. Und in der zweiten Halbzeit konnten wir dann selbst klare Chancen herausspielen.“ (jk)

Landesliga

FSV 1990 Neusalza-Spremberg (3.) – SSV Markranstädt (7.) So.,15.00

Wer den Neusalzaern von der Saison gesagt hätte, nach vier Spieltagen ist man noch ungeschlagen und grüßt aus den Top drei der Landesliga Sachsen, den hätte man am Hänscheberg vermutlich für verrückt erklärt. „Diesen Lauf wollen wir natürlich so lange wie möglich aufrechterhalten“, sagt FSV-Trainer André Kohlschütter. Die Gäste pendeln seit den 90er Jahren zwischen der Landesliga Sachsen und der NOFV Oberliga Süd. Nach dem letzten Oberligaabstieg im Sommer 2017 übernahm Uwe Ferl die SSV Mannschaft und stabilisierte das Team in der Vorsaison auf dem 10. Platz. In dieser Spielzeit stehen zwei Heimsiegen zwei Auswärtsniederlagen gegenüber. Den Gastgebern stehen alle aktuellen Stammspieler zur Verfügung. (gs)

Kreisoberliga

Der 7. Spieltag hält einige spannende Duelle bereit. Kann die SG Blau-Weiß Obercunnersdorf den nächsten Tabellenführer stürzen? Die Blau-Weißen ließen zuletzt mit einem 4:0-Erfolg in Holtendorf aufhorchen und empfangen nun in Herrnhut den noch ungeschlagenen SV Neueibau. Schon kurz nach dem Mittagessen kann Holtendorf bei der Reserve des FSV Oderwitz vorlegen. Die Oderwitzer sind seit ihrem Auftaktsieg sieglos und wurden bis auf den vorletzten Platz durchgereicht. Der VfB Zittau empfängt mit drei Siegen im Rücken die Lok-Elf aus Schleife. Die Gäste feierten zuletzt einen Heimsieg gegen Großschweidnitz und rangieren nur einen Punkt hinter Zittau. Die Gastgeber sind dennoch Favorit. Der Sportclub und der FSV Kemnitz stehen sich im Derby gegenüber. Während Großschweidnitz nach gutem Saisonstart zuletzt schwächelte, stabilisierten sich die Gäste nach schwachem Start. Mittlerweile sind beide Teams mit neun und sieben Punkten Tabellennachbarn. Rot-Weiß Olbersdorf will nach dem Befreiungsschlag aus der Vorwoche im Kellerduell nachlegen. Im direkten Duell kann man den SV Gebelzig auf eigenen Platz nicht nur besiegen, sondern in der Tabelle auch überholen. Mit Niesky II und Bertsdorf stehen sich ebenfalls zwei direkten Nachbarn gegenüber, die den Anschluss an das Mittelfeld wahren wollen. Spannend wird es am Sonntag auch in Friedersdorf, wo der zuletzt zweimal siegreiche LSV auf zuletzt unterlegene Rietschener trifft. (stw)