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Freitag, 31.08.2018

Rietschener Handballer doppelt im Fieber

Von Frank Thümmler

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  • Der Rietschener Handball-Rechtsaußen Marcus Noack (rechts) im Zweikampf mit dem Görlitzer Tom Baugstatt. Auch zum Saisonauftakt am Sonnabend gegen Dresden wird sicher um jeden Zentimeter gekämpft. Foto: H.-E. Friedrich/
    Der Rietschener Handball-Rechtsaußen Marcus Noack (rechts) im Zweikampf mit dem Görlitzer Tom Baugstatt. Auch zum Saisonauftakt am Sonnabend gegen Dresden wird sicher um jeden Zentimeter gekämpft. Foto: H.-E. Friedrich/

Fußball, Regionalliga Nordost

FK Viktoria Berlin (8.) – FC Oberlausitz Neugersdorf (13.)Fr.,19.00

Es ist hoffentlich kein schlechtes Omen, dass das nächste Auswärtsspiel wieder an einem Freitag in Berlin stattfindet. Zuletzt war das vor zwei Wochen der Fall, da unterlag der FC Oberlausitz den jungen Herthanern mit 0:3. Viktoria Berlin war Ende Mai das Thema in der Regionalliga, zwei Sätze auf der Homepage des Vereins waren der Auslöser: „Die Advantage Sports Union Ltd., Hongkong (ASU) und der FC Viktoria 89 Berlin haben eine Einigung über eine intensive zukünftige Zusammenarbeit getroffen. Zweck der Vereinbarung soll eine langfristige Kooperation sein, die die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins, insbesondere der 1. Männermannschaft, sicherstellt und dabei die Verfolgung höherer sportlicher Ziele ermöglicht.“ Von sehr viel Geld war da die Rede, man sprach über 90 Millionen Euro in den kommenden zehn Jahren. Bisher hat das aber auf den deutschen Meister von 1908 und 1911 sportlich noch keine Auswirkungen. In der letzten Winterpause wurde die Mannschaft stark verjüngt, weshalb der Klassenerhalt auch erst eine Runde vor dem Saisonfinale sichergestellt wurde. Im Sommer erfolgte der große Umbruch, 14 Spieler verließen den Verein, 18 stießen bis jetzt hinzu. Unter den Neuen befinden sich auch Marcus Hoffmann, der vor zwei Jahren für Rostock in der 3. Liga kickte, sowie Petar Sliškovic. Der Mittelstürmer stand von 2012-15 im Bundesligakader von Mainz 05. (jk)

Fußball, Landesliga

SV Einheit Kamenz – FV Eintracht Niesky - Sa.,14.00

Die Kamenzer sind nach dem Abenteuer Oberliga, das sie als Vorletzter mit 22 Punkten beendeten, wieder eine Etage tiefer angekommen. Gleich am ersten Spieltag erwartete die Rot-Weißen die Reise zum unangenehmen Aufsteiger aus Neusalza-Spremberg. Dort kam man über ein 0:0 nicht hinaus und auch im Sachsenpokal tat man sich gegen den Kreisoberligisten aus Zittau schwer und kam mit einem knappen 1:0-Sieg eine Runde weiter. Es scheint so, als würde die Offensivmaschine noch nicht so gut laufen wie im Aufstiegsjahr, als die Kamenzer in 28 Spielen 69 Tore schossen. Im ersten Heimspiel der Saison will man nun sicher auch die ersten drei Punkte einfahren. Die Nieskyer werden sicherlich einiges dagegen haben. Nach guten Leistungen im Pokal und im ersten Punktspiel sieht man sich nicht als kompletten Außenseiter in dieser Partie und will einen Punkt aus der Lessingstadt entführen. Die Eintracht-Kicker präsentierten sich im letzten Jahr durchweg stark auf des Gegners Platz und schlossen in der Auswärtstabelle auf Platz eins ab. Der Kader steht fast vollständig zur Verfügung. Nur David Preuß wird erneut fehlen. Marcel Winter ist derzeit noch angeschlagen, wird aber für einen Einsatz zur Verfügung stehen. (ag)

Fußball, Landesklasse Ost

TSV Rotation Dresden – VfB Weißwasser

So.,11.00

Die Elbflorenzer um das Trainerteam Stefan Zock und Michel Grabs gewannen in der vergangenen Saison souverän die Sparkasssenoberliga und wurden somit Stadtmeister in Dresden. Als Kür gewann man auch noch den Pokalwettbewerb und konnte somit das Double feiern. In die aktuelle Saison sind die Rotationer mit einer 1:3-Auswärtsniederlage beim Vorjahresmeister LSV Neustadt/Spree gestartet. Allerdings fehlten bei den Dresdnern einige Spieler und die hoch dotierte Mannschaft aus Neustadt ist erneut Titelanwärter. Der VfB Weißwasser hat indes das Ergebnis aus der Vorwoche (9:0 gegen den SV Oberland/Spree) vollständig ausgeblendet und ordentlich trainiert. Welcher Aufsteiger das bessere Ende für sich hat, entscheidet sich am Sonntagmittag, wenn Schiedsrichter Kaminski die Partie im Stadion Eisenberger Straße leitet.

Fußball, Kreisoberliga

Auch der 4. Spieltag hat noch kurzfristig ein Freitagsspiel bekommen. Demnach empfängt bereits am Freitagabend die Reserve von Eintracht Niesky den FSV Kemnitz. Die Kemnitzer haben mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen einen Fehlstart hingelegt, die Hausherren liegen mit vier Punkten hingegen im Soll. Am Sonnabendnachmittag gehen dann fünf Spiele über die Bühne. Das Spitzenspiel steigt in der Bergland-Arena von Neueibau. Der heimische SVN hat als Tabellenführer den punktgleichen Tabellendritten aus Rietschen zu Gast. Für die Stahl-Elf ist es nach dem 1:1-Unentschieden gegen Holtendorf bereits das zweite Topspiel in Folge. Die Obercunnersdorfer müssen weit reisen und besuchen die Lok in Schleife. Für die Kontrahenten geht es darum, so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Am Sonntag muss der Sportclub aus Großschweidnitz-Löbau in das Parkstadion nach Bad Muskau reisen und will dort den Heimsieg über den VfB Zittau mit Auswärtspunkten veredeln. Die Rot-Weißen warten unterdessen noch auf den ersten Sieg. Die Holtendorfer Spielvereinigung empfängt den SV Gebelzig und möchte weiter ungeschlagen bleiben. Der Aufsteiger aus Gebelzig konnte schon sechs Zähler einfahren und möchte auch den favorisierten Gastgebern die Stirn bieten. (stw)

Handball, Sachsenliga Männer

SV Koweg Görlitz – HSG Neudorf-Döbeln

So.,17.00

Die Zeit des Testens ist vorbei. Vier Monate intensive Vorbereitung stecken den Koweg-Herren in den Knochen, Trainingslager und mehrere Testspiele eingeschlossen. Ab Sonntag müssen sie nun abliefern, und sind dabei voll gefragt. Zu Gast ist die HSG Neudorf/Döbeln, die seit 2001 durchgängig im sächsischen Oberhaus präsent ist. Eine Wiederholung des Sachsenpokalsieges.können die Gäste schon wieder von der Agenda streichen. Am vergangenen Wochenende unterlag die HSG mit 20:21 beim Vizemeister der Verbandsliga Ost, Radeberger SV. Einer machte dabei (wieder einmal) besonders stark auf sich aufmerksam. Tobias Rudolph erzielte mit zwölf Buden mehr als die Hälfte aller HSG-Treffer. Der 32-jährige Rückraumspieler knüpft also genau dort an, wo er letzte Saison aufgehört hat. In 17 Saisonspielen traf er 112 Mal und landete am Ende auf Platz vier der Ligatorschützenliste. Mit nahezu vollständigem Kader kann Neutrainer Philipp Domko in seine erste Sachsenliga-Spielzeit als Trainer gehen: Fabrice Türkowsky fehlt nach seiner Knöchelverletzung aus dem Freundschaftsspiel gegen Rietschen am letzten Wochenende, Sebastian Galach ist aus privaten Gründen verhindert. (re)

Handball, Verbandsliga

Der SSV Stahl Rietschen startet am Sonnabend ins Doppelabenteuer Verbandsliga. Die Frauen sind nach dem Ostsachsenligatitel aufgestiegen, haben sich mit fünf Frauen (überwiegend aus Görlitz) verstärkt und treffen im ersten Spiel (14 Uhr) gleich auf die dritte Mannschaft des Zweitligisten HC Rödertal, die in der vergangenen Saison ganz knapp den Klassenerhalt geschafft hatte – eine ganz wichtige Partie also. Die Rietschener Männer haben mit Aufstieg und Verbandsligaplatz sechs zwei überaus erfolgreiche Jahre hinter sich und treffen im ersten Spiel (18.15 Uhr) auf den Vorjahresfünften ESV Dresden. Es wird das Debüt für den Neutrainer Eric Gähler, der den nach Görlitz abgewanderten Philipp Domko ersetzt. (fth)