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Donnerstag, 26.07.2018

Rettung für die Straßenschule

Nach monatelangem Hickhack scheint es nun eine Lösung für das Projekt zu geben.

Von Julia Vollmer

Gute Nachrichten in den Sommerferien. Die Straßenschule der Treberhilfe am Albertplatz ist gerettet. Zumindest vorerst. Nach SZ-Informationen soll das Projekt für Straßenkinder, die ihren Schulabschluss nachholen, erst mal bis Ende des Jahres vom Sozialamt der Stadt gefördert werden. Rund 54 000 Euro sind dafür von Seiten der Stadt im Gespräch. Bis Dezember müssen dann Jugendhilfeausschuss und Stadtrat entscheiden, ob sie die Initiative weiter fördern wollen.

Das Hickhack um die Straßenschule geht damit in die nächste Runde. Nachdem das Sozialamt vor wenigen Wochen die Förderung abgelehnt hat, gab es doch noch mal Bewegung. „Die Geschäftsbereiche Bildung und Soziales stimmen sich zur Straßenschule noch ab“, hieß es vage aus der Stadtverwaltung zu den Gerüchten, es könnte jetzt doch Geld von der Stadt kommen. Die Jugendhilfeausschuss-Mitglieder sind sauer über das Hin und Her. „Dieses inakzeptable Verhalten der Verwaltung bringt den Start im neuen Schuljahr ernsthaft in Gefahr“, so Grünen-Stadträtin Tina Siebeneicher. „Ich habe wiederholt nachgefragt und auf die immer größere Zeitnot hingewiesen“, sagt sie.

Treberhilfe-Chef Dieter Wolfer gibt die Hoffnung auf eine langfristige Förderung seines Projektes nicht auf. „Wir wünschen uns, dass es klappt, denn wir haben schon eine sehr lange Warteliste.“