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Montag, 11.06.2018

Reinhardtsdorf ist so gut wie gerettet

Von Jens Jahn

Trainer Arne Helth bleibt mit Reinhardtsdorf in der Liga. Foto: Steffen Unger
Trainer Arne Helth bleibt mit Reinhardtsdorf in der Liga. Foto: Steffen Unger

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Aufatmen bei der SG Traktor Reinhardtsdorf. Am vorletzten Spieltag der Fußball-Kreisoberliga machte die Elf um Trainer Arne Helth den Klassenerhalt mit einem 3:2 (2:2)-Sieg bei Chemie Dohna perfekt.

Matchwinner in dieser Partie war Kapitän Andreas Heine, der in der 85. Minute zum Siegtreffer einlochte. Zuvor hatten die Reinhardtsdorfer zweimal die Führung der Gastgeber ausgeglichen. Nach einem Eigentor von Michael Füssel in der sechsten Minute traf Rick Preiß in der zwölften Minute zum Ausgleich. Stefan Büttner gelang in der 32. Minute die erneute Dohnaer Führung, Florian Katzschner erzielte das 2:2 Sekunden vor dem Pausenpfiff (45.). „Es war kein gutes Spiel. Bei Chemie Dohna fehlten einige Stammspieler, das muss man ehrlicherweise anerkennen. Aber wir sind natürlich froh, dass wir nun im letzten Spiel gegen Stahl Altenberg keine Zitterpartie vor uns haben“, sagte Helth. Denn Altenberg verlor als Kontrahent der Reinhardtsdorfer im Heimspiel dem SSV Neustadt mit 0:3 (0:1). Stahl liegt nun drei Zähler hinter der SG Traktor und hat das um 21 Treffer schlechtere Torverhältnis. Altenberg benötigt so zum Saisonfinale in Reinhardtsdorf einen Sieg mit elf Toren Unterschied, um doch noch die Klasse zu halten. Für Neustadt waren Marek Hakl (28.), Felix Kumpe (81.) und Rico Hartwig (88.) die Schützen.

Gorknitzer Heimserie gerissen

Ausgerechnet zu den Gorknitzer Fußballtagen ist die Heimserie des LSV gerissen. Bei der gut besuchten dreitägigen Festveranstaltung rund um den Fußball mussten die Almkicker gegen Motor Freital mit einem 2:3 (1:1) die erste Niederlage seit über einem Jahr in Kauf nehmen. Der entscheidende Treffer fiel in der letzten Minute durch einen verwandelten Strafstoß von Steven Ganske. „Schade, dass die jungen Schiedsrichter oft kein Fingerspitzengefühl haben“, ärgerte sich der Gorknitzer Trainer Andreas Freudenberg: „Über uns lag das Gewitter. Es blitzte, donnerte und schüttete. Zwei Spieler stoßen im Strafraum zusammen, und der Unparteiische zeigt in der Nachspielzeit auf den Punkt. Das ist bitter und unnötig.“ Einen klaren 6:2 (3:0)-Sieg feierte der Heidenauer SV bei der SG Schönfeld. Der feststehende Landesklasse-Aufsteiger machte innerhalb von fünf Minuten vor der Pause alles klar. Tomas Künzl (41., 45.+1) sowie Rocky Zimmer (44.) trafen zum 3:0. Auch nach dem Seitenwechsel war der Torhunger des HSV nicht gestillt. Franz Zieger (49.), David Werner (52.) und Künzl mit seinem dritten Streich (55.) schossen das halbe Dutzend heraus. Zwei Treffer durch Felix Augustin (61., 88.) sorgten für etwas Resultatskosmetik. Vor dem letzten Spieltag liegen Martin Dienelt (Gorknitz), Daniel Eichstädt (1. FC Pirna) sowie Künzl mit jeweils 21 Toren an der Spitze der Schützenliste.

In der vergangenen Woche hatte André Berger seinen Rücktritt als Trainer der Männermannschaft des Heidenauer SV erklärt. „Ich trainiere weiterhin die U 17 sowie die U 15 in Heidenau. Beide spielen in der Landesklasse. Dreigleisig zu fahren ist zeitlich auf Dauer nicht möglich“, begründet der 41-Jährige seine Entscheidung. In der nächsten Saison wird Silvio Bär die Geschicke allein führen. Als Co-Trainer fungiert weiterhin Torsten Gründig.