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Freitag, 07.09.2018

Reinert wieder ganz oben

Der fünfte Lauf zur FIA European Truck Racing Championship fand vor insgesamt 90 000 Zuschauern auf dem Autodrom im tschechischen Most statt. Im Team REINERT Adventure zeigte man sich am Ende dennoch recht zufrieden. Dabei fing es am Samstag für René gar nicht so vielversprechend an. Der ständige Regen schlug nicht nur den vielen Sponsorengästen, sondern auch dem Team schon aufs Gemüt. Nach einer Strafe auf den 12. Startplatz zurückversetzt, kämpfte sich Reinert bis auf Platz acht vor, konnte damit im zweiten Rennen aber von Platz eins starten. Er setzte sich anfangs gar etwas von seinen Verfolgern ab. In der letzten Runde kam Buggyra-Pilot Lacko auf dem immer noch rutschigen Asphalt angeschossen. Als Reinert schließlich noch weit nach außen gedrückt wurde und kurzfristig gar aufs Gras geriet, war das Rennen entschieden. Um 16 Hundertstel geschlagen musste er sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben. Am Sonntag ließ der Regen dann endlich nach. Als das erste Rennen anstand, war die Piste größtenteils gar abgetrocknet. Von Platz sieben aus gestartet hing Reinert über mehrere Runden hinter seinem portugiesischen MAN-Markenkollegen José Rodrigues fest. Als er dann endlich vorbeikam, war die Spitzengruppe schon zu weit enteilt, sodass sich der Reinert Racing-Pilot mit dem sechsten Platz abfinden musste. Ins letzte Rennen des Wochenendes ging Reinert vom dritten Startplatz. Polesetter war der englische MAN-Pilot Shane Brereton. Schon gleich nach dem Start zog der Schleifer am Engländer vorbei und lag nun erneut hinter José Rodrigues, der die Führung übernommen hatte. Diesmal machte der Lausitzer aber kurzen Prozess mit dem Portugiesen, zog bei erster Gelegenheit vorbei und fuhr von da an einem sicheren Sieg entgegen, auch wenn der ungarische Mercedes-Pilot Norbert Kiss zum Schluss noch einmal etwas aufkam.

Zusammen mit den Punkten, die Sascha Lenz bekam, reichte es auch ein weiteres Mal für Team Reinert Adventure zum Sieg in der Teamwertung. Weiter geht es vom 14. bis 16. September auf dem Circuit Zolder in Belgien. (SZ)