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Mittwoch, 28.03.2018 Fußball-Landesliga

RBC will Pokalschwung nutzen

Die Radebeuler haben trotz der Halbfinalniederlage gegen den FCO viel Kraft geschöpft. Ab jetzt geht es um den Ligaerhalt.

© Symbolfoto: Claudia Hübschmann

Radebeul. Es kommt im Fußball nicht so häufig vor, dass Mannschaften nach einer Niederlage mit gestärktem Selbstvertrauen in die nächsten Aufgaben gehen.

Beim Radebeuler BC sollte das aber der Fall sein. Natürlich schmerzte die Niederlage im Pokal-Halbfinale gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf (1:3), aber man sollte nicht vergessen: Noch vor wenigen Monaten kickten die RBC-Spieler in der 7. Liga – und damit drei Klassen unterhalb der Neugersdorfer.

„Was wir vor allem defensiv angeboten haben, war schon klasse“, blickt Trainer Matthias Müller kurz zurück. „Aber ich sage auch, mit etwas mehr Durchschlagskraft wäre die Sensation möglich gewesen.“ Allein die Zahlen untermauern die Analyse von „Lotte“ Müller. Der RBC hat mit Abstand die wenigsten Tore der 15 Landesliga-Vereine erzielt (16 in 16 Spielen).

Dagegen haben zehn (!) Mannschaften mehr Gegentreffer als die Karl-May-Städter (27) kassiert.

„Die Sachsenliga ist unser Kerngeschäft, wir wollen und werden in der sechsten Liga bleiben“, gibt sich Müller kämpferisch. Aktuell ist seine Mannschaft Tabellen-13. und hat vier Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Dort rangiert der BSC Rapid Chemnitz, der am Donnerstagabend an 18.45 Uhr im Weinbergstadion zu Gast ist. Vor allem Torjäger Florian Mielke, der bisher fünf Treffer mehr erzielte als die gesamte Radebeuler Mannschaft, dürfen die Gastgeber nicht aus den Augen verlieren. Bereits am Montag steht der nächste „Nachholer“ an - beim Tabellensechsten in Markranstädt. Anpfiff im Stadion am Bad ist 15 Uhr.