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Donnerstag, 03.07.2014

RB Leipzig erfüllt Lizenz-Bedingung mit neuer Führungsebene

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Leipzig. Fußball-Zweitligist RasenBallsport Leipzig hat eine weitere Bedingung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) erfüllt und seine Führungsebene neu aufgestellt. Wie aus der neuen Satzung hervorgeht, wurde in einer Mitgliederversammlung am 12. Juni Oliver Mintzlaff zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Zudem gehören nun Geschäftsführer Ulrich Wolter und Finanzchef Frank Zimmermann dem Vorstand an. Alle drei sind vorerst für ein Jahr gewählt.

Zudem wurde ein Aufsichtsrat installiert, den der bisherige Ehrenrat Walter Bachinger sowie die Rechtsanwälte Wiebke Gorny und Oliver Hubertus bilden. Im Ehrenrat sitzt weiterhin Volker Viechtbauer, außerdem nun die Rechtsanwälte Dietrich Gorny und Christian Hauer.

Die beiden Kontrollgremien setzen sich demnach nicht mehr aus bei RB Leipzig angestellten Personen zusammen, wie es die DFL bei der Lizenzierung forderte. Auch die umstrittene Mitgliedschaft bei RB Leipzig wird neu geregelt. So gibt es seit kurzem die Möglichkeit, Fördermitglied zu werden. An der Mitgliederversammlung nahmen auch bereits 14 Mitglieder teil. Bereits Ende Mai hatte RB Leipzig sein Logo überarbeitet. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. Martin H.

    Red Bull verarscht die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die bedankt sich mit der Lizenz. So viel Blödheit wird zum Untergang des vereinsgeführten Fußballs führen und letztlich auch zur Abwicklung der DFL. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da wählen 14 Mitglieder (alles ausgesuchte Red Bull Untertanen) einen Vorstand (vorher bereits durch Red Bull bestimmt) und einen Aufsichtsrat (lauter Rechtsanwälte von RB´s Gnaden) und das ist dann die Erfüllung der Lizenzbedingungen. Die Personen sind zwar nicht direkt bei RB angestellt aber wirtschaftlich eng verwoben bzw. abhängig. Der Gipfel ist dann die Mitgliedschaft: Es gibt nur Fördermitglieder. Also Mitglieder ohne Stimmrecht. Klasse, so wird das Vereinsleben und die Demokratie zur Farce und die DFL zum Trottel gemacht. Glaubt die DFL wirklich, wenn die Vereine immer mehr Kapitalgesellschaften werden, dass es dann die DFL noch lange gibt? Manche wickeln sich selber ab und merken es nicht einmal.

  2. Max

    Der größte Witz, der deutsche Fußball beugt sich vor den RedBull-Milliarden. Und der kleine Mann wird jeden Tag aufs neue von Institutionen, Ämtern & Verwaltungen zur Kasse gebeten und muss gerade stehen. Einfach nur noch traurig.

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