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Donnerstag, 14.06.2018

Räuber nehmen Handy mit Gewalt weg

Am Mittwoch wartete ein 21-Jähriger in Löbau in einem Wagen auf seine Verabredung. Plötzlich kamen zwei Unbekannte an sein Fahrzeug heran.

Symbolbild
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© Friso Gentsch/dpa

Löbau. Die Kriminalpolizei ermittelt zu einem Raub an der Stauffenbergstraße in Löbau. Am Mittwochnachmittag wartete ein 21-Jähriger auf seine Verabredung. Er saß in seinem Wagen mit geöffneter Fahrertür. Plötzlich kamen zwei Unbekannte an sein Fahrzeug heran. Ein Täter trat unvermittelt nach dem jungen Mann und forderte ihn zum Aussteigen auf. Als der Geschädigte den Wagen verließ, bekam er Faustschläge gegen die Brust. Das teilt die Polizeidirektion Görlitz mit.

Die Täter nahmen aus der Mittelkonsole des Autos das Mobilfunktelefon mit und flüchteten. Der Beraubte begab sich anschließend zur Polizei nach Löbau. Das silberfarbene Handy LG hatte einen Wert von etwa 600 Euro. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom Donnerstag

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Polizei sucht Zeugen zu Unfallflucht

Weißwasser. Am Dienstagmorgen ist es auf der Schillerstraße in Weißwasser zu einem Unfall mit Fahrerflucht gekommen. Der Fahrer eines weißen Transporters stieß beim Vorbeifahren an einen geparkten grünen VW Golf. Dabei wurde der linke Außenspiegel beschädigt. Der Unfallverursacher floh vom Unfallort ohne Angaben zu seiner Person zu hinterlassen. Es entstand Sachschaden. Zeugen die den Vorfall beobachtet haben werden gebeten, sich an das Polizeirevier Weißwasser unter der Telefonnummer 035762620 oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Auto fängt Feuer

Löbau. Ein Auto an der an der Görlitzer Straße hat am Mittwochabend vermutlich aufgrund eines technischen Defekts gebrannt. Die Freiwillige Feuerwehr Löbau löschte die Flammen. Der Sachschaden lag bei etwa 5000 Euro.

Unbekannte brechen Auto auf

Görlitz. In der Zeit von Donnerstag bis Mittwoch sind Unbekannte in eine Lada 2107 an der Straße Am Hirschwinkel in Görlitz eingebrochen. Die Täter versuchten den Wagen zu starten, das gelang jedoch nicht. Sie hinterließen einen Sachschaden von etwa 500 Euro. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.

Radfahrerin bei Unfall verletzt

Weißwasser. Zu einem Unfall an der Kreuzung Berliner Straße/Karl-Liebknecht-Straße ist es am Mittwochmittag gekommen. Ein 56-jähriger Opelfahrer befuhr die Ausfahrt des Supermarktparkplatzes auf der Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Berliner Straße. Dabei übersah er offenbar eine 80-jährige Radfahrerin. Es kam zur Kollision, bei der die Seniorin verletzt wurde. Sie wurde durch einen Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen.

Bagger fängt Feuer

Löbau. Am Mittwochnachmittag ist ein Bagger auf dem Gelände eines Händlers für landwirtschaftliche Fahrzeuge an der Görlitzer Straße in Brand geraten. Als Ursache kam ein technischer Defekt in Frage. Die Feuerwehr Löbau kam mit elf Kameraden zum Löscheinsatz. Der Sachschaden am Bagger kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.

Navi und Radio aus Passat gestohlen

Görlitz. Auf das mobile Navigationsgerät und das Autoradio eines VW Passats hatten es Unbekannte in der Zeit von Sonnabend bis Mittwoch abgesehen. Die Täter drangen in den Wagen an der Sohrstraße ein und stahlen die Geräte. Der Stehlschaden lag bei 300 Euro. Die Spuren sicherte ein Kriminaltechniker. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Handtasche aus Fiat entwendet

Oybin. Unbekannte haben am Mittwochabend eine Seitenscheibe eines Fiats an der Kammstraße in Oybin eingeschlagen. Sie stahlen daraus eine Handtasche mit etwa 150 Euro, der EC-Karte und persönlichen Gegenständen. Der Sachschaden lag bei etwa 500 Euro. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf und rät: Lassen Sie, auch bei nur kurzer Abwesenheit, keine Wertgegenstände in ihren Fahrzeugen liegen.

Renault-Fahrerin erfasst zwei Fußgänger

Weißwasser. Am Mittwochmorgen ist es auf der Kreuzung Berliner Straße/Karl-Liebknecht-Straße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 37-jährige deutsche Fahrerin eines Renault Clio wollte vom Parkplatz Saschowawiese auf die Berliner Straße auffahren. Dabei beachtete sie offenbar zwei Fußgänger nicht, welche die Berliner Straße überquerten. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Passant schwer und der zweite leicht verletzt wurden. Ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall wurden aufgenommen.

Räuber nehmen Handy mit Gewalt weg

Löbau. Die Kriminalpolizei ermittelt zu einem Raub an der Stauffenbergstraße in Löbau. Am Mittwochnachmittag wartete ein 21-Jähriger auf seine Verabredung. Er saß in seinem Wagen mit geöffneter Fahrertür. Plötzlich kamen zwei Unbekannte an sein Fahrzeug heran. Ein Täter trat unvermittelt nach dem jungen Mann und forderte ihn zum Aussteigen auf. Als der Geschädigte den Wagen verließ, bekam er Faustschläge gegen die Brust. Die Täter nahmen aus der Mittelkonsole des Autos das Mobilfunktelefon mit und flüchteten. Der Beraubte begab sich anschließend zur Polizei nach Löbau. Das silberfarbene Handy LG hatte einen Wert von etwa 600 Euro.

Lastzug aus dem Verkehr gezogen

Nieder Seifersdorf. Ein 30-jähriger littauischer Fahrer eines Scania mit Anhänger fuhr am Mittwochmorgen auf der Autobahn 4 in Richtung Dresden, als Polizisten beim Vorbeifahren an dem Gespann hörten, dass da einiges im Argen lag. Bei der Kontrolle an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf wurde die Vermutung bestätigt. Am Motor des Lkw trat ein enormer Ölverlust auf, die Stabilisatoren waren ausgeschlagen, die Bremsleistung des Anhängers war ungenügend und eine Bremsscheibe hatte einen durchgehenden Riss. All diese Mängel führten zur Untersagung der Weiterfahrt. Sowohl der Fahrer als auch der Halter erhalten entsprechende Anzeigen.

Polizei erwischt Raser

Görlitz. Ein BMW-Fahrer wurde am Mittwochnachmittag mit 143 km/h in Höhe des Parkplatzes „An der Neiße“ auf der A4 geblitzt. Dort besteht ein Tempolimit von 80 km/h. Dem Fahrer drohen nun 440 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Zentralregister und zwei Monate Fahrverbot. Insgesamt erwischten die Beamten 202 Raser bei einer fünfeinhalbstündigen Kontrolle. In 105 Fällen bleibt es bei einer Verwarnung mit Verwarngeld. In 97 Fällen erhalten die betroffenen Fahrzeugführer einen Bußgeldbescheid, da ihre Tempoüberschreitungen deutlich erhöht waren. Zirka 2.200 Fahrzeuge passierten währenddessen die Messstelle.

Opel kommt von der Fahrbahn ab

Reichenbach / Königshain. Am Mittwochvormittag ist es auf der Verbindungsstraße zwischen Königshain und Reichenbach zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein 68-Jähriger fuhr mit seinem Opel die Kreisstraße aus Richtung Königshain kommend. In einer Linkskurve kam der Opel von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Renault Clio eines 77-Jährigen. Dabei wurde dessen 75-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von 5000 Euro.

Räuber ins Gefängnis gebracht

Görlitz. Ein 28-jähriger Görlitzer wurde am Donnerstag in die Justizvollzugsanstalt am Görlitzer Postplatz gebracht. Gegen ihn wird wegen des Verdachts des Raubes ermittelt. Zum Ende der vergangenen Woche hatte das Amtsgericht Görlitz einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erlassen. Nun wurde dieser vom zuständigen Ermittlungsrichter in Vollzug gesetzt.

Die Bundespolizei hatte den Tatverdächtigen am Mittwochnachmittag festgenommen.

Ukrainischer Führerschein war gefälscht

Görlitz. Ein polnischer Autofahrer hatte am Mittwochvormittag versucht, die Bundespolizei mit einem gefälschten Führerschein zu täuschen. Als die Beamten ihn auf dem Autobahnrastplatz An der Neiße anhielten und dieser seinen ukrainischen Schein vorzeigte, kommentierte er, er habe in Polen Probleme mit dem Punktestand im Verkehrsregister. Nachdem sich die Beamten den Schein näher angesehen hatten, stand fest, dass das Dokumente nicht echt war. Tatsächlich war wohl eher ein seit 2013 durch die polnischen Behörden angeordnetes Fahrverbot das Motiv, sich einen falschen Schein zuzulegen. Möglicherweise kommt als Grund auch ein angeblich in Deutschland verlorener deutscher Führerschein in Betracht. Inwiefern sich der 49-Jährige neben dem Vorwurf der Urkundenfälschung auch den Vorwurf des Fahrens ohne Fahrerlaubnis gefallen lassen muss, muss nun durch Ermittlungen geklärt werden. Zur Sicherung des hinsichtlich der Urkundenfälschung eingeleiteten Strafverfahrens entrichtete der Beschuldigte eine Sicherheitsleistung von 300 Euro. Der gefälschte ukrainische Führerschein wurde sichergestellt.

Diese und weitere Meldungen lesen Sie im aktuellen Polizeibericht.