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Montag, 15.05.2017

Radeberger Linde steht für Ökumene

Zur Baumweihe durch Pfarrer Christoph Eichler ging ein fruchtbarer Landregen über dem Hüttertal nieder. Danach wurde gemeinsam das Brot geteilt.
Zur Baumweihe durch Pfarrer Christoph Eichler ging ein fruchtbarer Landregen über dem Hüttertal nieder. Danach wurde gemeinsam das Brot geteilt.

© Bernd Goldammer

Radeberg. Die ökumenische Wanderung zur Hüttermühle in Radeberg führte zu einem einzigartigen Ort. Am Weg zum Hüttertal steht jetzt ein sichtbares Baumzeichen für Ökumene. Eine Linde ist der Mittelpunkt. Drumherum steht eine sechseckige Bank. Nur wenige Meter vom Parkplatz zum Hüttertal entfernt ist sie zu finden. Gebaut hat das alles der Radeberger Hüttertalverein. Und auch die Linde wurde von den Vereinsmitgliedern finanziert und gepflanzt. Es geht um ein Zeichen in unserer Zeit.

Die sechs Sitzflächen der Bank symbolisieren jahrzehntelange gelebte Gemeinsamkeiten der Radeberger Kirchen und Glaubensgemeinschaften. Wer hier verweilt, soll das Einende im menschlichen Miteinander suchen. Von Dr. Hartmut Kirchner war zu erfahren, dass die erste ökumenische Veranstaltung in Radeberg im Jahre 1839 stattgefunden hat. „Eintracht bringt Gewinn“, schrieb damals ein Pfarrer ins Kirchenbuch. Drei Worte, die auch im hier und heute ihren Sinn behalten haben.