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Samstag, 13.01.2018

Projektschmiede muss Insolvenz anmelden

Die Kinderstadt Kitrazza, die 2017 am Bergander Ring aufgebaut wurde, wird vom Kulturbüro übernommen,
Die Kinderstadt Kitrazza, die 2017 am Bergander Ring aufgebaut wurde, wird vom Kulturbüro übernommen,

© Sven Ellger

Was Kulturbüro-Geschäftsführerin Melanie Hörenz eigentlich vermeiden wollte, tritt jetzt doch ein. Die Projektschmiede GmbH, Tochter des Kulturbüros, muss einen Insolvenzantrag stellen. Die Gesellschafter hatten sich eigentlich Ende Dezember dazu entschlossen, die Projekschmiede zu schließen, um eine Insolvenz zu vermeiden. „Es wird ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung angestrebt, um gegebenenfalls doch noch bestehende Sanierungsmöglichkeiten nicht im Vorfeld auszuschließen“, heißt es von den Gesellschaftern. Dazu wird die Unternehmensberatung Kaluza Consult GmbH aus Dresden hinzugezogen.

Nun versuchen Melanie Hörenz und ihre Kollegen, möglichst viele der Projekte zu erhalten. Die Kinderstadt Kitrazza und die Beratungsplattform House of Resources werden vom Kulturbüro übernommen, samt der zwei Mitarbeiterstellen, die daran hängen. Die Verträge der anderen 13 Mitarbeiter waren befristet und seien Ende 2017 ausgelaufen, sagt Melanie Hörenz. (SZ/jv)

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