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Montag, 26.11.2007

Preisverleihung: Doppelter ,Faust‘ für die Theater Chemnitz

MÜNCHEN/CHEMNITZ - Riesenbeifall nach - und bereits vor der Premiere: Ehe am Sonnabend in der Chemnitzer Oper der Vorhang für „Manon Lescaut“ aufging, verkündete Generalintendant Bernhard Helmich die schönste Nachricht des Jahres für die Theater Chemnitz: „Der deutsche Theaterpreis ,Der Faust‘ ging gleich zweimal nach Chemnitz.“

Die Auszeichnung war am Vorabend im Münchner Prinzregententheater in acht Kategorien vergeben worden. Den Regie-Faust erhielt Dietrich Hilsdorf, der für Chemnitz aus Prokofjews Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ eine überdrehte Gaunerkomödie gemacht hatte. In seiner Dankesrede lobte der Theatermann, der erst vor wenigen Wochen wegen Krankheit sein Chemnitzer Konzept für die am Sonnabend gefeierte Oper „Manon Lescaut“ Ansgar Weigner anvertraute, die Mannschaft von Bernhard Helmich in höchsten Tönen: „So konnten wir Musiktheater probieren wie im Märchenland.“

Der Choreograf Stephan Thoss überzeugte mit der Chemnitzer Ballett-Produktion „Giselle M.“ mit Ina Brütting in der Titelrolle. hap