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Montag, 11.06.2018

Polizei warnt vor Mut-Spielchen

Zum wiederholten Mal werden Kinder spielend an Bahnanlagen angetroffen. Angesichts des leichtsinnigen Handels sieht sich die Bundespolizei zu einer Warnung veranlasst.

Immer wieder bringen sich Kinder durch leichtsinniges Handeln an Bahnanlagen selbst in Gefahr.
Immer wieder bringen sich Kinder durch leichtsinniges Handeln an Bahnanlagen selbst in Gefahr.

© Archivfoto: André Schulze

Ebersbach. Die Polizei hat in der vergangenen Woche wieder mehrfach Kinder dabei erwischt, wie sie an der Bahnsteigkante saßen und mit den Beinen baumelten, während ein Zug in den Bahnhof einfuhr – zuletzt gab es am 13. Mai in Neusalza-Spremberg einen solchen Fall. Dieses Mal waren es Schüler am Ebersbacher Bahnhof.

„Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor solch einem leichtsinnigem Handeln“ heißt es in einer Pressemeldung der Bundespolizei am Montag. In der Regel unterschätze man die Geschwindigkeit von Zügen und man höre sie kaum. Außerdem haben Züge einen sehr langen Bremsweg und können nicht ausweichen. Eine Linie auf dem Bahnsteig weist auf den einzuhaltenden Sicherheitsabstand hin. „Noch ist kein Kind in das Gleis gestürzt und dabei soll es bleiben“, teilte Alfred Klaner, Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Ebersbach, mit.

Die Bundespolizei wird präventiv tätig werden und hat die Ermittlungen wegen gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr aufgenommen. Man appelliere auch an andere Bahnreisende, Kinder und Jugendliche von solchen Mut-Spielen abzuhalten, heißt es in der Mitteilung. (szo)

Für Fragen und Hinweise ist die Bundespolizeiinspektion Ebersbach unter 03586 76020 erreichbar.