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Montag, 18.06.2018

Platz sechs für Bautzen beim Bundesfinale

Die Schiller-Gymnasiasten treffen diesmal in Berlin in einer neuen Altersklasse auf sehr starke Konkurrenz.

Die Schiller-Mannschaft mit Julian Stehr, Sarah Siebenbürger, Lucienne Partelly, Elina Lehmann, Nadja Böhme, Jonathan Pech, Toni Tran und Lucas Thiel präsentiert sich hier mit den mitgereisten Fans vom Floorballverein Bautzen Bears.
Die Schiller-Mannschaft mit Julian Stehr, Sarah Siebenbürger, Lucienne Partelly, Elina Lehmann, Nadja Böhme, Jonathan Pech, Toni Tran und Lucas Thiel präsentiert sich hier mit den mitgereisten Fans vom Floorballverein Bautzen Bears.

© pivat

Floorball. Mit großen Erwartungen startete das Team vom Schiller-Gymnasium Bautzen in das Bundesfinale. Doch es war klar, dass es nach dem sensationellen zweiten Platz im vergangenen Jahr in der nächst höheren Wettkampfklasse (Jahrgang 2003 bis 2006) schwerer werden würde, diesen Erfolg zu wiederholen.

Schiller-Lehrerin Ina Raith erläutert, warum es generell recht schwierig ist mit dem Floorball in der Spreestadt: „Hauptsächlich lässt sich das mit unseren Trainingsbedingungen in unserer kleinen Schulturnhalle erklären. Ein Training von Spielsituationen unter Wettkampfbedingungen im 4:4-System ist nicht möglich, sodass Fehlpässe und Ballverluste unvermeidbar sind.“ Dieser Sport hieß bis 2009 übrigens noch Unihockey und ist unter anderem in Skandinavien sehr verbreitet.

Die Bautzener Mannschaft konnte aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein. Mit Leidenschaft, Kampfgeist und individuellem Können belegte sie in der Vorrunde den dritten Platz hinter den beiden späteren Finalisten der Eilun Feer Skuul (Schleswig-Holstein) und dem Goethegymnasium Weißenfels (Sachsen-Anhalt).

Ina Raith: „Unser Platzierungsspiel um Platz fünf konnten wir trotz größerer Spielanteile nicht gewinnen, weil es uns nicht gelang, die vielen Torchancen zu nutzen. Damit wurde am Ende der sechste Platz erreicht. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass die Teilnahme am Bundesfinale nur durch die Qualifikationen beim Kreis-, Regional- und Landesfinale möglich war.“ Also doch ein schöner Erfolg! (SZ)