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Montag, 01.10.2018

Pirna-Copitz rutscht in den Tabellenkeller ab

Von Jürgen Schwarzund Andreas Reiche

Der VfL Pirna-Copitz steht nach fünf Spieltagen in der Fußball-Landesliga nur mit fünf Zählern zu Buche und damit nicht mehr weit entfernt von den Abstiegsplätzen. In Markkleeberg unterlag die VfL-Elf vor 105 Zuschauern mit 0:2 (0:1). Julian Adam per Kopfballtor (11.) und Robert Schabram (66.) markierten die Tore der Gastgeber. In der sehr umkämpften Partie zückte der Görlitzer Schiedsrichter Aleksandr Pirogov insgesamt sieben Mal den gelben Karton (4/3).

„Wie schon im Heimspiel gegen Olbernhau hatten wir mehr Ballbesitz, machen daraus aber viel zu wenig““, zeigte sich VfL-Coach Frank Paulus enttäuscht. Im ersten Durchgang verzeichnete seine Mannschaft nur eine Einschussmöglichkeit durch Stefan Höer. „Nach dem 0:2 waren wir nicht mehr in der Lage, den Spieß umzudrehen, haben nach vorn zu wenig Akzente gesetzt.“ In dieser Situation hätte Frank Paulus gerne seinen besten Torschützen Sebastian Heine gebracht, aber der fällt wohl länger aus. „Sebastian war am vergangenen Donnerstag zum MRT. Die Bilder werden in der ersten Oktoberwoche noch einmal gründlich ausgewertet. Erst dann lässt sich eine genaue Diagnose stellen.“

Heine wird dem VfL aber definitiv in den beiden nächsten Partien nicht zur Verfügung stehen. Am Mittwoch erwarten die Pirnaer ab 15 Uhr den Großenhainer FV, am Sonntag gibt es ein Wiedersehen mit dem Ex-Copitzer Marius Riedel, der jetzt beim starken Aufsteiger FSV 1990 Neusalza-Spremberg für die Treffer sorgt.

Riesa feiert Derbysieg in Großenhain

Die Großenhainer werden sicher mit einer gehörigen Wut im Bauch anreisen, denn am Samstag wurde das Derby gegen die BSG Stahl Riesa trotz klarer Dominanz mit 0:1 verloren. In der 90. (!) Minute erzielte Norman Gründler vor 630 Zuschauern das Tor des Tages. Bereits in der Vorsaison hatten die Riesaer, die ihre ersten Punkte in diesem Spieljahr buchten, beide Derbys gewonnen. „Wir hatten uns diesen Ausgang so gewünscht, sind happy und zufrieden“, frohlockte Trainer Daniel Küttner nach zuvor vier Niederlagen zum Auftakt.

Frohe Kunde gab es für Matthias Müller, der gerade ein paar wohlverdiente Urlaubstage mit seiner Frau Andrea in Griechenland verbringt. Auch ohne den Chefcoach setzten sich die Radebeuler im heimischen Weinbergstadion mit 3:1 (1:0) gegen Rapid Chemnitz durch. Robert Lauterbach (40.), Benno Töppel (46.) und der Argentinier Ezequiel Horacio Rosendo (58.) hatten den RBC mit 3:0 in Führung gebracht, ehe dem eingewechselten Jamal Hamoud der Ehrentreffer für die Chemnitzer glückte (73.).

Der FV Eintracht Niesky kassierte überraschend gegen Neuling Germania Mittweida eine 1:2 (1:1)-Heimniederlage und rutscht mit nur drei Zählern auf einen Abstiegsplatz ab.