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Dienstag, 07.08.2018

Passanten verhindern Bagger-Diebstahl

Zeugen haben in Weißwasser drei Männer beobachtet, die den Anschein von Bauarbeitern machten. Die Polizei konnte später einen festnehmen – er ist ihr kein Unbekannter.

Für den Kleinbagger haben sich die Diebe interessiert.
Für den Kleinbagger haben sich die Diebe interessiert.

© Polizei

Weißwasser. Passanten haben am Montagnachmittag in Weißwasser den Diebstahl eines Kleinbaggers im Wert von rund 20000 Euro verhindert. Einen 34-jährigen Tatverdächtigen aus Polen nahm die Polizei vorläufig fest. Die Zeugen beobachteten, wie drei Männer mit einem orangefarbenen Transporter samt Anhänger auf einer Baustelle an der August-Bebel-Straße erschienen und sich für einen Kleinbagger interessierten. Sie machten den Anschein von Bauarbeitern, die ihre Maschine abholen wollen, teilt die Polizei mit. Doch ein Bauchgefühl ließ einen Zeugen misstrauisch werden. Er alarmierte die Polizei, als die drei Männer den Bagger vom Typ JCB 8018 nicht starten und somit auch nicht auf den Anhänger bugsieren konnten. Als diese erkannten, dass die Passanten sie beobachteten, stiegen die drei ohne Beute in den Transporter und fuhren davon.

Mehrere Streifen des örtlichen Reviers suchten in der Stadt nach dem in Polen zugelassenen Gespann und stoppten es auf der Berliner Straße. Am Steuer des Bullis saß ein 34-Jähriger. Von seinen Komplizen fehlte jedoch jede Spur. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Görlitz vorläufig fest. Er war mit verschiedenen Eigentumsdelikten bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Den genutzten VW T4 stellten die Polizisten als Tatmittel sicher. Auch den Doppelachsanhänger zogen die Beamten ein, denn nach ihm wurde bereits international gefahndet. Er galt in Spanien als gestohlen.

Aus dem Polizeibericht vom Dienstag

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Passanten verhindern Bagger-Diebstahl

Weißwasser. Passanten haben am Montagnachmittag in Weißwasser den Diebstahl eines Kleinbaggers im Wert von rund 20000 Euro verhindert. Einen 34-jährigen Tatverdächtigen aus Polen nahm die Polizei vorläufig fest. Die Zeugen beobachteten, wie drei Männer mit einem orangefarbenen Transporter samt Anhänger auf einer Baustelle an der August-Bebel-Straße erschienen und sich für einen Kleinbagger interessierten. Sie machten den Anschein von Bauarbeitern, die ihre Maschine abholen wollen. Doch ein Bauchgefühl ließ einen Zeugen misstrauisch werden. Er alarmierte die Polizei, als die drei Männer den Bagger vom Typ JCB 8018 nicht starten und somit auch nicht auf den Anhänger bugsieren konnten. Als diese erkannten, dass die Passanten sie beobachteten, stiegen die drei ohne Beute in den Transporter und fuhren davon.

Mehrere Streifen des örtlichen Reviers suchten in der Stadt nach dem in Polen zugelassenen Gespann und stoppten es auf der Berliner Straße. Am Steuer des Bullis saß ein 34-Jähriger. Von seinen Komplizen fehlte jedoch jede Spur. Die Beamten nahmen den Tatverdächtigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Görlitz vorläufig fest. Er war mit verschiedenen Eigentumsdelikten bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Den genutzten VW T4 stellten die Polizisten als Tatmittel sicher. Auch den Doppelachsanhänger zogen die Beamten ein, denn nach ihm wurde bereits international gefahndet. Er galt in Spanien als gestohlen.

Die Polizei bedankt sich für die Hinweise der Zeugen. Dank ihrer Hilfe konnten die Männer den Minibagger nicht stehlen.

Transporter kollidiert mit VW

Weißenberg. Auf der A4 in Fahrtrichtung Görlitz sind in der Nacht zum Dienstag ein Kleintransporter und ein VW zusammengestoßen. Nahe der Anschlussstelle Weißenberg wich ein 50-jähriger Iveco-Fahrer einem Fuchs aus und wechselte dazu vom rechten in den linken Fahrstreifen. Dabei kollidierte der Transporter mit einem überholenden VW Touran. Dessen 34-jähriger Fahrer wie auch der des Iveco blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von etwa 2000 Euro.

Kinder zündeln im Supermarkt

Görlitz. Zwei Kinder haben am Montagnachmittag in einem Vorraum eines Supermarktes an der Nieskyer Straße in Görlitz gezündelt. Die beiden kamen auf die Idee, die zum Verkauf abgelegten Holzkohletüten mit einem Feuerzeug anzustecken. Kunden des Marktes bemerkten den Brand, löschen die Flammen und hielten die Kinder bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Beamten übergaben die 13 und 14 Jahre alten Jungs aus Deutschland an ihre Eltern. Bei dem Brand entstand an etwa 25 Säcken Holzkohle ein Sachschaden von etwa 50 Euro. Niemand erlitt Verletzungen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur schweren Brandstiftung, die kein „Dummer-Jungen-Streich“ mehr ist.

Unbekannte stehlen Motorroller

Görlitz. Unbekannte haben zwischen Sonntag- und Montagabend an der Hotherstraße in Görlitz einen Motorroller gestohlen. Das Zweirad vom Typ Romet war auf das polnische Kennzeichen WJ 4098 angemeldet. Den Zeitwert des sieben Jahre alten Rollers bezifferte der Eigentümer mit rund 300 Euro. Nach dem Fahrzeug wird gefahndet.

Diebe entwenden Anhänger

Großschönau. Unbekannte haben am zurückliegenden Wochenende in Großschönau einen Anhänger gestohlen. Die Tat geschah auf einem Betriebsgelände an der Waltersdorfer Straße. Den Wert des Fahrzeugs bezifferte der Eigentümer mit rund 3000 Euro. Der Anhänger war auf das Kennzeichen ZI-BA 500 zugelassen. Nach dem Hänger wird gefahndet.

Streit um Müll endet in Schlägerei

Löbau. Auf dem ehemaligen Gelände der Landesgartenschau in Löbau haben sich am Montagabend mehrere junge Männern gestritten und geschlagen. Einer warf Gegenstände im Park achtlos weg. Andere Männer aus Deutschland beobachteten dies und sprachen ihn darauf an. Es folgte ein Streit, der zu Schlägen und Tritten führte. Ein 17- und ein 22-Jähriger erlitten leichte Verletzungen. Der etwa 20-jährige Tatverdächtige – wohl ein Asylbewerber – flüchtete mit blutiger Nase, aber unerkannt. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zu den Körperverletzungen auf.

Kontrolle deckt Raddiebstahl auf

Zittau. Bei einer Kontrolle eines 30-jährigen Deutschen auf der Reichenberger Straße in Zittau haben die Polizisten des örtlichen Reviers kurz nach Mitternacht einen Raddiebstahl aufdecken können. Der Mann führte ein Focus Rookie-Raven mit sich. Eine Überprüfung der Rahmennummer ergab, dass das Bike als gestohlen gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben war. Daraufhin stellte die Streife das Rad sicher. Der Tatverdächtige erklärte, dass er das Rad vor Monaten von einem Bekannten erhalten haben will. Gegen die zwei Deutschen wird nun wegen des Verdachts der Hehlerei und Diebstahls ermittelt.

Auto kollidiert auf B178n mit Lkw

Oderwitz. Auf der B178n bei Oderwitz hat sich am Dienstagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto war frontal mit einem entgegenkommenden Lkw zusammengestoßen. Dabei erlitt der 58-jährige Fahrer des Fords schwere Verletzungen. Der Mann war auf einem dreispurigen Streckenabschnitt auf der Bundesstraße mit seinem Pkw nach links in den Gegenverkehr gedriftet. Der gleichaltrige Fahrer des entgegenkommenden MAN konnte nicht mehr ausweichen. Er verletzte sich dabei leicht. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr retteten den Autofahrer aus seinem schwer beschädigten Fahrzeug.

Warum der Unfall geschah, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion hat die Ermittlungen aufgenommen und geht auch der Frage nach, ob gesundheitliche Gründe zu der Kollision geführt haben. Zur Unfallaufnahme und Bergung blieb dieBundesstraße bis in den Dienstagnachmittag hinein voll gesperrt. Der Sachschaden an dem Muldenkipper und dem Ford Focus lag bei mehreren tausend Euro.

Hanfpflanzen auf dem Balkon

Weißwasser. Ein Zeuge hat der Polizei am Montagvormittag verdächtige Pflanzen auf einem Balkon an der Hans-Eisler-Straße in Weißwasser gemeldet. Fünf Hanfpflanzen und einen Joint fanden die Beamten auf dem Balkon und in der Wohnung der 27-jährigen Bewohnerin. Die Tatverdächtige aus Deutschland wird sich nun wegen illegalem Anbau und Besitz von Betäubungsmittel verantworten müssen.

Ursachen für Brände sind geklärt

Bad Muskau/Weißwasser. Die Ursache des Brandes eines Einfamilienhauses an der Jahnstraße in Bad Muskau am Morgen des 3. August ist geklärt. Brandursachenermittler stellten einen technischen Defekt als Auslöser des Feuers fest. Auch für den Brand in einer Fabrik am vergangenen Freitag an der Berliner Straße in Weißwasser ermittelten die Brandspezialisten einen technischen Defekt in der Elektrozentrale des Werkes als Ursache.

Die Polizei bedankt sich für die Hinweise der Zeugen. Dank ihrer Hilfe konnten die Männer den Minibagger nicht stehlen. (SZ/tc)