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Mittwoch, 08.08.2018

Panoramatour erwartet Teilnehmerrekord

Über 1 600 Starter sind bereits für das Breitensportevent gemeldet. Gegen die Hitze gibt es ein Rezept.

Von Dirk Schulze

Drei Etappen mit insgesamt 53 Kilometern bringen die ambitioniertesten Läufer an drei Tagen hinter sich. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, kann die Natur beim Wandern, Walken oder Radfahren genießen.
Drei Etappen mit insgesamt 53 Kilometern bringen die ambitioniertesten Läufer an drei Tagen hinter sich. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, kann die Natur beim Wandern, Walken oder Radfahren genießen.

© Archivfoto: Steffen Unger

Sächsische Schweiz. Mehr als 1 000 Sportler haben sich bereits für die verschiedenen Wettbewerbe der Panoramatour eingetragen, weitere 650 für den Festungslauf in Königstein, der mit zur Gesamtwertung zählt. Hinzu kommen die erwarteten Nachmeldungen am Wettkampftag. Schon jetzt ist damit absehbar: Bei ihrer zehnten Auflage am kommenden Wochenende wird die Panoramatour durch die Sächsische Schweiz einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen.

„Die Leute wollen Sport machen“, sagt Organisator Hans-Joachim Weidner, der über diesen Andrang trotz der anhaltenden Hitze selbst ein wenig überrascht ist, aber dennoch hocherfreut. Auf insgesamt 40 verschiedenen Strecken zwischen Königstein, Bad Schandau, Krippen und Hinterhermsdorf werden die Teilnehmer an den Start gehen. Laufen, Walken, Wandern und Radfahren stehen als Disziplinen zur Wahl. Anlässlich des Jubiläums sind zusätzliche familienfreundliche Strecken hinzugekommen. Als Königsdisziplin für ambitionierte Sportler gilt der 30-Kilometer-Lauf am Sonnabend von Krippen bis hinauf nach Hinterhermsdorf.

Straßensperrung am Sonntag


Wer am Vorabend beim Festungslauf in Königstein und tags darauf noch einmal beim deutsch-tschechischen Grenzlauf ins Khaatal ins Ziel kommt, geht in die Drei-Etappen-Gesamtwertung ein. Auf alle Drei-Tages-Teilnehmer warten drei ineinandersteckbare Medaillen und ein passender Medaillenteller.

Um den tropischen Temperaturen zu begegnen, haben die Veranstalter Vorsorge. Auf der langen 30-Kilometerstrecke mitten durch den Nationalpark werden zwischen Start und Ziel sechs Verpflegungsstellen eingerichtet, an denen es frisches Wasser gibt. Das hat die Nationalparkverwaltung genehmigt. Eigens bereitgestellte Halbliter-Trinkflaschen können die Läufer von Station zu Station mitnehmen. Sanitäter des DRK Sebnitz kümmern sich um die medizinische Absicherung. „Wir sind auf große Hitze vorbereitet“, sagt Cheforganisator Weidner. Durch die frühen Startzeiten zwischen sieben und acht Uhr morgens sollten die Temperaturen noch erträglich sein, im Wald spenden außerdem die Bäume Schatten.

Die Panoramatour ist die einzige Sportveranstaltung, die im Nationalpark erlaubt ist. Damit das so bleibt, darf keine Trinkflasche und kein Energieriegelpapier im Wald liegenbleiben. Mit einem Fahrrad mit Anhänger fahren die Veranstalter nach dem letzten Läufer die Strecken ab und sammeln alles ein, was sie finden. Autofahrer sollten sich schon jetzt auf eine Straßensperrung in Saupsdorf und Hinterhermsdorf einstellen. Am Sonntag von 12 Uhr bis etwa 15 Uhr werden die Ortsdurchfahrten für das Rad-Einzelzeitfahren gesperrt.