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Dienstag, 15.05.2018

Ortsvorsteher will Schulbus-Haltestelle und Lehrerparkplätze verlagern

Von Ralf Grunert

Verpackt als eine „eventuelle Infrastruktur-Maßnahme“ stellte Ortsvorsteher Günter Schmidt (Bürgerbewegung) in der jüngsten Sitzung des Laubuscher Ortschaftsrates einen Vorschlag für die Änderung der Verkehrsführung im Zusammenhang mit der Wiederinbetriebnahme der Schule am Laubuscher Markt zur Diskussion. Insbesondere geht es um das Parken der Lehrerschaft und den Haltepunkt des Schulbusses.

Aktuell befindet sich die Bushaltestelle direkt am Schulgebäude unweit des Haupteingangs. Das war auch schon so, als die Schule noch in Betrieb war. Da war zudem die Marktfläche als Parkplatz genutzt worden. Die Stellflächen reichten aus.

Der Vorschlag von Günter Schmidt zielt darauf ab, den Schulbus-Haltepunkt und die Lehrer-Parkplätze vom Markt fernzuhalten. Als Alternativ-Fläche dafür empfahl er die rund 50 Meter entfernte Wiese an der Südstraße, die 2012, als die Seenland-Besuchertage in Laubusch stattfanden, zum Parken genutzt wurde. An der Südstraße sollte seiner Meinung nach auch die Schulbus-Haltestelle eingerichtet werden.

Von dort aus könnte der Schulbus dann eine Rechtsschleife über die Oststraße in Richtung Friedhof und durch den Wald zurück auf die Hauptstraße fahren. Voraussetzung wäre, dass der vorhandene Waldweg ausgebaut wird. „Das ist eine Idee von mir. Wenn die Ortschaftsräte sagen, sie können das mittragen, dann würden wir eine Vorlage machen, mit der sich die Verwaltung befassen soll“, erklärte der Ortsvorsteher.

Es bedurfte nicht erst des Hinweises von Günter Schmidt, dass das eine Möglichkeit wäre, den Verkehr vom Markt (an dem auch er selbst wohnt - Anm. d. Red.) fernzuhalten. Und es gab vielsagende Blicke in der Runde der Räte, ehe Rainer Tomczyk (Die Linke) erklärte: „Man sollte es belassen, wie es war. Als die Mittelschule hier war, hat es niemanden gestört. Die Parkplätze haben gereicht. Wir brauchen keine neue Streckenführung.“ Schmidt wollte seine Idee allerdings so schnell nicht begraben. Vielmehr möchte er den Ortschaftsräten erst mal Zeit geben, das Thema sacken zu lassen, um es später noch mal zu besprechen.