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Freitag, 13.07.2018

Oppacher holt WM-Bronze

Harald Männel belegte bei den in Budapest ausgetragenen Weltmeisterschaften der Masters im Mountainbike-Orienteering (MTBO) im Massenstartrennen der AK M60 den dritten Platz. Der 62-jährige Oppacher gab sich über 13,8 Kilometern Luftlinie nur dem neuen Weltmeister Peter Müller (Schweiz) und um gerade mal zwei Meter dem Dänen Finn Johannsen geschlagen. Johannsen gewann auch den mit 27 Athleten aus elf Ländern besetzten 6,8-Kilometer-Sprint. Harald Männel teilte sich mit dem Briten Nick Dallimore hinter zwei Dänen sowie je einem Ungarn, Franzosen und Finnen den sechsten Platz. Das Langstreckenrennen (18,7 km) entwickelte sich nach einem 16-stündigen Dauerregen zu einer wahren Schlammschlacht. „Ein Rennen unter diesen Bedingungen habe ich in meiner 20-jährigen MTBO-Laufbahn noch nicht erlebt. Eine zehn bis fünfzehn Zentimeter lehmige Schlammschicht sorgte für verklebte Laufräder, die sich nicht mehr drehten. Ständiges Schlamm-Rauskratzen und das Bike aufschlagen waren angesagt“, erzählte Männel, der stark begann, nach einigen Stürzen und Problemen mit dem Hüftgelenk zurückfiel und das Rennen als Sechster beendete. Beim Mittelstreckenrennen (14,9 km) kam der Oppacher über den elften Platz nicht hinaus.

Zum neunköpfigen deutschen WM-Aufgebot gehörte auch Männels Vereinskameradin vom OL-Team Wehrsdorf Sylvia Thomas, die über die Langdistanz den achten, im Sprint den siebenten und auf der Mittelstrecke den fünften Platz belegte. In Ungarn gingen insgesamt 250 MTBOer aus mehr als 20 Ländern an den Start. (rs)