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Montag, 01.10.2018

Oderwitz schleicht sich nach vorn

Ganz sicher verwandelt der Oderwitzer Hendrik Dietrich den Foulelfmeter gegen Trebendorf zum 2:1. Foto: tompic
Ganz sicher verwandelt der Oderwitzer Hendrik Dietrich den Foulelfmeter gegen Trebendorf zum 2:1. Foto: tompic

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FSV Oderwitz 022 (2)

SV Fortuna Trebendorf 1996 1 (1)

Dem FSV Oderwitz ist nach bislang drei Remis der zweite Saisonsieg gelungen. Gegen Trebendorf wurde es ein verdienter, aber auch erzitterter 2:1-Sieg. Die Oderwitzer setzten die Trebendorfer früh unter Druck und kamen nach Ballgewinnen zu Chancen. Dietrich und Wieckiewicz vergaben (7., 9.). Bei weiteren Gelegenheiten scheiterten die Oderwitzer am eigentlichen Feldspieler Guilundo im Gästetor. Dann gelang Scholz das überfällige 1:0 nach Vorarbeit von Wieckiewicz (19.). Danach lag das 2:0 mehrfach in der Luft, doch es kam anders. Aus dem Nichts fiel das 1:1 durch Bartkowiak, der den Ball nach unglücklich pariertem Distanzschuss von Piatek über die Linie drückte. In der Folge verlor der FSV den Spielfaden. Torwart Röhricht musste vor Kuznietsov klären. Schönlebe brachte dann den Oderwitzer Dietrich zu Fall, den Strafstoß verwandelte der Gefoulte sicher zum 2:1 (35.). Gefährliche Offensivaktionen über Adamowicz und Bartkowiak konnten die Gäste zum Glück nicht nutzen (38., 41.).

Im zweiten Durchgang blieben Chancen zunächst Mangelware. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich hatte erneut Adamowicz, dessen Abschluss Röhricht mit starker Parade entschärfte (80.). Auf Oderwitzer Seite fehlte es nun an der nötigen Ruhe, um das Spiel zu beruhigen und Spielkontrolle zu bekommen. Bei einem Flankenversuch unterschätzte Röhricht den Ball, und der FSV hatte großes Glück, als der Ball an den Querbalken klatschte (86.). Kurz vor Spielende dann doch noch mal eine Oderwitzer Chance zum 3:1, Juniors Kopfball nach Wieckiewicz-Freistoß ging neben den Kasten (88.). (sm)

FSV: Röhricht – D. Döring, Junior, Grittner, Scholz, Sikora (57. Novak), Hielscher, Hoinko (73. Slomiak), Zocek (62. Martin), Dietrich, Wieckiewicz

FC Oberlausitz Neugersdorf II3

SV Oberland Spree 5

Die Neugersdorfer hatten einen Blitzstart in die Begegnung. Ein Freistoß aus dem rechten Mittelfeld von Tino Hensel erreichte Franz Magdeburg im Fünfmeterraum, der per Kopf den Führungstreffer erzielte (3.). Danach waren die Spielanteile weitestgehend ausgeglichen. Die Platzbesitzer hatten eine hohe Fehlpassquote und mussten im Mittelfeld der Zweikampfstärke der Gäste Tribut zollen. Nach einem Diagonalpass von der linken Seite kam Danny Gärtner am rechten Strafraumeck in Ballbesitz und traf ins lange Eck zum 1:1 (11.). Ein zunächst abgewehrter Ball kam zu Tommy Richter, der aus gut 20 Metern ins linke untere Eck zum 1:2 einnetzte (22.). Nach 23 Minuten ging Martin Bartke überhart im Mittelfeld in einen Zweikampf mit Tobias Drassdo wofür er zu Recht die Rote Karte bekam (23.). Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff spielten die Gäste einen schulmäßigen Konter, den Max Kubitz zum 1:3 vollendete. Danach rannte der FCO an, erspielte aber zu wenige klare Chancen. Nach 82 Minuten gelang den Gästen erneut ein gut ausgespielter Konterangriff, wobei im Abschluss Nico Seidel zum 1:4 erfolgreich war. Als Merkel sich im Mittelfeld durchsetzte und aus ca. 18 Metern den zweiten Neugersdorfer Treffer erzielte, keimte noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn (84.). Bereits in der Nachspielzeit markierte nach einer Hensel-Ecke Baldeh mit Kopfball das 3:4. Im letzten Angriff der Begegnung schaltete sich nun auch Torhüter Vaizow mit ins Angriffsgeschehen ein. Als die Gäste in Ballbesitz kamen und an der Mittellinie Petr Mecir in Ballbesitz kam, traf dieser ins verwaiste Neugersdorfer Gehäuse zu 3:5-Endstand (90+4). (ds)

Neugersdorf II: Vaizow – Schwerdtner (38. Hahn), Schubert (60. Baldeh), Hensel, Pohle, Hentschel, Magdeburg, Frij, Merkel, Drassdo (68. Jarmer), Goutal