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Samstag, 25.08.2018

„No Pegida“-Videodreh gestört

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Auf dem Theaterplatz wollte der interkulturelle Chor „Singasylum“ ein Video zum Song „No Pegida/saufa nabqa huna“ aufnehmen. Der wurde von Pegida-Anhängern lautstark gestört.
Auf dem Theaterplatz wollte der interkulturelle Chor „Singasylum“ ein Video zum Song „No Pegida/saufa nabqa huna“ aufnehmen. Der wurde von Pegida-Anhängern lautstark gestört.

© SZ

  • Auf dem Theaterplatz wollte der interkulturelle Chor „Singasylum“ ein Video zum Song „No Pegida/saufa nabqa huna“ aufnehmen. Der wurde von Pegida-Anhängern lautstark gestört.
    Auf dem Theaterplatz wollte der interkulturelle Chor „Singasylum“ ein Video zum Song „No Pegida/saufa nabqa huna“ aufnehmen. Der wurde von Pegida-Anhängern lautstark gestört.

Dresden. Auf dem Theaterplatz wollte der interkulturelle Chor „Singasylum“ am Samstagnachmittag ein Video zum Song „No Pegida, denn Dresden ist bunt“ aufnehmen. Der wurde von Pegida-Anhängern lautstark gestört. 20 Personen versuchten zehn Minuten lang, den Videodreh mit lauten Sprechchören zu unterbrechen - ohne, dass eine Veranstaltung ihrerseits angemeldet war. Bevor die Polizei einen Platzverweis aussprechen konnte, zogen sich die Pöbler zurück. Laut Reportern der SZ wurden sie zuvor auf der Cockerwiese gesehen. Dort findet das deutschlandweit erste Treffen der Identitären Bewegung statt.

Bis zuletzt suchten die Musiker des Chores noch Darsteller für die Finalszene, die mit möglichst vielen Menschen gedreht werden sollte.

Der Chor wurde 2015 gegründet und hat einen festen Stamm von 30 Sängern - die Mitglieder sind unter anderem aus Eritrea, Somalia, Syrien, dem Irak, Afghanistan, den USA, Frankreich - und natürlich aus Deutschland. (szo)