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Freitag, 02.02.2018

Nieskyer Eishockeyteam zu stark für seine Liga

Eishockey-Männer, Tornado Niesky

Von Frank Thümmler

© André Schulze

Auch im zweiten Jahr nach der Ligen-Neustrukturierung haben die Nieskyer Tornados ihre Regionalliga nach Belieben dominiert und den Meistertitel 2016/17 mit einem Riesenvorsprung gewonnen. Am Ende fehlten nur fünf Punkte an der Optimalausbeute. Auf Dauer mithalten konnte kein Konkurrent. Und auch in der laufenden Saison fehlen nach 17 Partien nur vier Punkte zum Optimalergebnis – trotz des Verzichts auf Ausländer. Die Stärke der Tornados ist aber ihr Dilemma zugleich. Wie sich immer neu motivieren, wenn Siege das Normale, Niederlagen als kleine Sensationen wahrgenommen werden und ein Aufstieg in die nächste Liga unmöglich ist? Dort wird schließlich im Freitag-Sonntag-Spielrhythmus gespielt, unmöglich für jemanden, der am Freitag und Montag sein Geld auf Arbeit verdienen muss. Die Antwort lautet: Mit Lust am Spiel, der Extramotivation des neuen, überdachten Eisstadions – und mit der Ungewissheit. In diesem Jahr wird der Meistertitel in Play-offs der ersten Vier vergeben. Da kann alles passieren. Und in der neuen Saison gibt es vielleicht ein neues Regionalligamodell mit starken Gegnern.