erweiterte Suche
Montag, 25.06.2018

Nicht alle Podestträume erfüllt

Beim Weinberg-Cup der Skater in Meißen hängen die Trauben für die Gastgeber hoch. Trotzdem gibt es Medaillen.

Von Thomas Riemer

Bild 1 von 4

Ehrgeiz pur: Rund 300 Speedskater gingen am Wochenende beim Meißner Weinberg-Cup an den Start. Die Gastgeber schickten viele hoffnungsvolle Nachwuchssportler ins Rennen – darunter Melina Sophia Wähner (Foto), die in der Gesamtwertung ihrer Altersklasse den 5. Platz belegte.
Ehrgeiz pur: Rund 300 Speedskater gingen am Wochenende beim Meißner Weinberg-Cup an den Start. Die Gastgeber schickten viele hoffnungsvolle Nachwuchssportler ins Rennen – darunter Melina Sophia Wähner (Foto), die in der Gesamtwertung ihrer Altersklasse den 5. Platz belegte.

© Claudia Hübschmann

  • Ehrgeiz pur: Rund 300 Speedskater gingen am Wochenende beim Meißner Weinberg-Cup an den Start. Die Gastgeber schickten viele hoffnungsvolle Nachwuchssportler ins Rennen – darunter Melina Sophia Wähner (Foto), die in der Gesamtwertung ihrer Altersklasse den 5. Platz belegte.
    Ehrgeiz pur: Rund 300 Speedskater gingen am Wochenende beim Meißner Weinberg-Cup an den Start. Die Gastgeber schickten viele hoffnungsvolle Nachwuchssportler ins Rennen – darunter Melina Sophia Wähner (Foto), die in der Gesamtwertung ihrer Altersklasse den 5. Platz belegte.
  • Rennpause in Meißen: Die Aktiven verbringen die Vorbereitung auf den nächsten Wettbewerb sehr individuell.
    Rennpause in Meißen: Die Aktiven verbringen die Vorbereitung auf den nächsten Wettbewerb sehr individuell.
  • Ein erfahrenes Kampfrichterteam sorgte nicht nur in der letzten Runde für den richtigen Glockenschlag.
    Ein erfahrenes Kampfrichterteam sorgte nicht nur in der letzten Runde für den richtigen Glockenschlag.
  • Viel Arbeit am Sonnabend: Immer wieder mussten Regenrollen aufgeschraubt werden.
    Viel Arbeit am Sonnabend: Immer wieder mussten Regenrollen aufgeschraubt werden.

Am Sonntag kam rechtzeitig zum Wettkampfende sogar noch die Sonne heraus. Und buchstäblich schien sie auch endlich für die Skater des Speedskatevereins Meißen. Beim sogenannten Teamlauf erkämpften sich die Aktiven des SSC Meißen einen großartigen 2. Platz. Und in den Staffelrennen, die traditionell den Weinbergcup beenden, kamen die Domstädter mit ihren elfjährigen Mädchen auf einen ebenso erfreulichen Vize-Rang.

Bei den Einzelwettbewerben hatten es die Gastgeber auf ihrer Heimbahn allerdings etwas schwerer – nimmt man einmal die Anfänger- und Fitnessklassen heraus. Wobei sich aber gerade bei den Anfängern wieder einmal zeigte, wie groß das Nachwuchspotenzial beim SSC Meißen ist.

Doch in den höheren Wettkampfklassen erwies sich insbesondere die Konkurrenz aus der tschechischen Hauptstadt Prag als bärenstark und kaum schlagbar. So musste sich Tobias Krause in der Jugendklasse hinter drei Startern aus Prag mit dem vierten Platz zufriedengeben, war damit aber immerhin bester Deutscher. Die beste Nachricht für ihn war ohnehin schon ein paar Tage vorher bekannt geworden: Tobias Krause und Vereinskollegin Lisa Baier gehören kommende Saison zum Bundeskader. Lisa musste allerdings beim Weinberg-Cup wegen einer Verletzung auf den Start verzichten.

Drei Medaillenränge gab es dennoch für die Meißner Skater. Dabei ragt der 2. Platz der zehnjährigen Mathilde Günther besonders heraus, die im Rollgewandheitslauf sogar die spätere Gesamtsiegerin aus Prag mit mehr als drei Sekunden Vorsprung distanzierte. Ebenfalls auf dem Vizerang landete Ina Hornemann in ihrer Masters-Klasse. Bronze gab es für Anna Baber in der weiblichen Jugend-Kategorie. Sie ist ja inzwischen eigentlich als Shorttrackerin unterwegs und wartete mit jeweils dritten Plätzen auf allen drei Einzelstrecken auf. Podesthoffnung Eva-Lotta Ehrecke musste sich diesmal mit dem medaillenlosen 4. Platz „begnügen“, nachdem sie insbesondere im Sprintfinale am Start patzte.

Der Sonnabend geriet aus Sicht der Aktiven und ihrer Betreuer unter anderem zu einem „Tag der Mechaniker“. Immer wieder störten Regenschauer den Wettkampf, so dass viele aktive mehrfach zwischen Sommer- und Regenrollen wechselten. Dennoch gab es keine Abstriche am Wettkampfprogramm, weil die Gastgeber vom SSC Meißen stets und ständig für angemessene Verhältnisse auf dem 200-Meter-Oval sorgten und auch rundherum alles für zufriedene Gesichter bei der Versorgung und Betreuung der Gäste taten.

Vereinsvorsitzende Nadja Schuster zog am Sonntag dann ein erstes Fazit: „Alles hat super geklappt. Wir hatten hier ein sehr hohes sportliches Niveau, so dass unsererseits nicht alle Medaillenhoffnungen erfüllt wurden.“

Alle Ergebnisse auf: www.ssc-meissen.de