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Montag, 05.11.2018

Neugersdorfer Sieg bringt den zweiten Platz

Die erste Großchance hatten die Neugersdorfer über Musa Baldeh, doch Rene Biela hatte noch einen Fuß dazwischen.Foto: tompic
Die erste Großchance hatten die Neugersdorfer über Musa Baldeh, doch Rene Biela hatte noch einen Fuß dazwischen.Foto: tompic

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FC Oberlausitz Neugersdorf II3 (1)

VfB Weißwasser1 (0)

Das Spiel des Dritten gegen den Fünften war eine Spitzenbegegnung. Dementsprechend eng ging es auch speziell in der ersten Hälfte auf dem Platz zu. Die Platzbesitzer starteten schwungvoll in die Begegnung und hatten bereits nach zwei Minuten die erste Chance. Tobias Drassdo steckte durch die Mitte auf Musa Baldeh, der im Abschluss aber erfolglos blieb. Die Gäste kamen nach 15 Minuten zu ihrem ersten Abschluss. Ein Schuss von Markus Radestock aus halblinker Position ging aber über den Neugersdorfer Kasten. Die gefährlichsten Situationen bei beiden Mannschaften jeweils im Anschluss an Standards. So konnte Felix Woithe im Gästetor erst im zweiten Zupacken gegen einen Freistoß von Tino Hensel klären (22.). Auf der Gegenseite musste die Neugersdorfer Elf ebenfalls nach einem Freistoß von Philipp Reimann hellwach sein (28.). Zwei gut sortierte Abwehrreihen bestimmten zunächst das Spielgeschehen. Aus der Abwehr heraus setzte Franz Magdeburg den in der Sturmmitte lauernden Baldeh ein, der im Zweikampf regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter Fabian Noack (Zeißig) zeigte sofort auf den Strafstoßpunkt (37.). Den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitän Hensel sicher zur 1:0-Führung.

Es waren gerade zwei Minuten nach Wiederanpfiff gespielt, da bekam der VfB die Chance auf den Ausgleichstreffer. Luca Hartelt spielte über die linke Seite auf Reimann, aber Torwart Patrick Klouda kam im Herauslaufen eher an den Ball als der gegnerische Stürmer. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gastgeber stärker. Nach einem Hensel-Freistoß aus dem rechten Mittelfeld kam Maximilian Schmidt zu einer guten Kopfballchance, konnte aber zu wenig Druck auf den Ball ausüben (50.). Da die Gäste weiter munter mitspielten, kamen auch sie zu Möglichkeiten. Klouda musste in der 62. bzw. 64. Spielminute sein Können unter Beweis stellen und hielt das Neugersdorfer Tor rein. Im direkten Gegenangriff an die letzte Gästechance fiel nach einer sehenswerten Ballstafette der zweite Treffer für den FCO. Leon Jejkal fand sich auf der rechten Neugersdorfer Angriffsseite im Zusammenspiel mit Hensel und Baldeh, der wiederum Hensel bediente, der das 2:0 erzielte. Nach 71 Minuten erreichte eine Flanke der Gäste von der rechten Seite den völlig freistehenden David Schmidt, der mit einem Schuss flach ins untere Eck den Anschlusstreffer markierte. Nach erfolgtem Anstoß hatte der Platzbesitzer sofort die richtige Antwort parat. Erneut setzte sich Jejkal auf der rechten Seite durch, bediente Hensel im Strafraum, der mit seinem dritten Treffer an diesem Tag den alten Abstand wieder herstellte. In der Schlussviertelstunde hatten die Oberländer noch Chancen das Ergebnis höher zu gestalten. Doch beste Möglichkeiten (76., 78., 82., 86.) verhinderte entweder Woithe im VfB-Tor, oder es fehlten jeweils die berühmten Zentimeter. Da auch die Gäste gut mitspielten, sahen die Zuschauer eine zweite Halbzeit mit hohem Unterhaltungswert, in der am Ende die FCO-Reserve verdient als Sieger vom Platz ging. (ds)

Neugersdorf II: Klouda – Magdeburg, Schmidt, Hensel, Pohle (90. Tuchel), Hentschel (60. Jeikal), Baldeh, Schwerdtner (85. Frij), Gnieser, Drassdo, Fröhlich

SV Zeißig1  (1)

FSV Oderwitz 021  (1)

Im Duell der Tabellennachbarn fanden die Gäste besser ins Spiel und störten die Zeißiger bereits früh im Spielaufbau. Der Gastgeber hatte in den ersten zehn Minuten einige Probleme. Einen Fehler der Zeißiger Hintermannschaft nutzte Oderwitz zur 0:1-Führung durch Hendrik Dietrich (6.). Danach kontrollierten die Zeißiger das Spielgeschehen. Nach einer strittigen Situation entschied der Unparteiische auf Strafstoß nach einem Handspiel im Oderwitzer Strafraum. Andreas Kober ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte in gewohnt sicherer Manier zum 1:1-Ausgleich (44.). Mit Beginn der zweiten Halbzeit dezimierten sich die Gäste durch eine Rote Karte gegen Dawid Wieckiewicz selbst (51.). Zeißig drängte nun auf die Führung, machte aber zu wenig aus der Überzahl. Oderwitz blieb durch Konter stets gefährlich. Es gab Chancen auf beiden Seiten, ins Tor sollte das runde Leder an diesem Tag jedoch nicht mehr gelangen. So blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten Unentschieden. (WM)