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Freitag, 26.10.2018

Neugersdorf vor 5 000 Zuschauern

Von Frank Thümmler

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  • Auf FCO-Abwehrspieler Antonin Rosa (rechts) und Defensivspieler Maximilian Schmidt (Mitte) wird es in Chemnitz sicherlich besonders ankommen. Sie müssen die Toptorjäger de rLiga ausschalten. Foto: Florian Richter
    Auf FCO-Abwehrspieler Antonin Rosa (rechts) und Defensivspieler Maximilian Schmidt (Mitte) wird es in Chemnitz sicherlich besonders ankommen. Sie müssen die Toptorjäger de rLiga ausschalten. Foto: Florian Richter

Regionalliga Nordost

Chemnitzer FC (1.) – FC Oberlausitz Neugersdorf (7.) So.,13.30

Drei Spiele sind die Neugersdorfer ungeschlagen – doch nun warten zwei ganz schwere Brocken auf den FCO. Zum nächsten Heimspiel kommt der Tabellenzweite, der Berliner AK. Davor steht am Sonntag die Reise zum unangefochtenen Spitzenreiter an. Der Chemnitzer FC ist auf Rekordjagd. 13 Spiele – 13 Siege, das schaffte in der Regionalliga Nordost bisher nur die TSG Neustrelitz vor vier Jahren. Das 14. Spiel ging für die Mecklenburger mit 1:3 verloren, die Serie riss in Jena. Neugersdorfs Trainer zollt dem kommenden Gegner großen Respekt: „Chemnitz hat eine Klasse-Mannschaft zusammen. 13-mal am Stück gewinnt man nicht einfach so.“ So eine Serie sei nicht nur Ausdruck von spielerischer Klasse, sondern auch mentaler Stärke, gerade, wenn es eng wird. Klar, dass der CFC mit dieser Bilanz in den Statistiken überall vorn liegt. Sie haben die wenigsten Gegentore zugelassen (10) und verfügen mit Abstand über den besten Sturm. Dejan Bozic führt mit zehn Treffern die Torschützenliste der Regionalliga Nordost an, gefolgt von seinem Mannschaftskameraden Daniel Frahn (9). Zum Vergleich: Der erfolgreichste Angreifer der Neugersdorfer ist Bocar Djumo, er traf bisher dreimal.

Auch beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften waren die Vorzeichen eigentlich klar verteilt. Im Mai 2014 trafen sie im Finale des Sachsenpokals aufeinander, der FCO als Fünft- und der CFC als Drittligist. Die Chemnitzer gewannen durch ein Tor von Tino Semmer in der vorletzten Minute der Verlängerung und hatten Glück, dass ihnen kurz vor dem Abpfiff der Innenpfosten zur Seite stand. Daraus sollten die Oberlausitzer Mut schöpfen, auch wenn ihnen Robert Koch, Josef Marek und Sabri Vaizov nicht zur Verfügung stehen werden. Allein ein Spiel vor rund 5 000 Zuschauern sollte für viele FCO-Spieler schon etwas Besonderes sein. (jk)

Landesliga

FSV 1990 Neusalza-Spremberg (6.) : FC 1910 Lößnitz (3.)So.,14.00

Nach der zweiten Saisonniederlage bei der SG Taucha 99 (2:0) wollen die Neusalzer FSV Kicker wieder in die Erfolgsspur zurück. Vor allem die Offensive lahmte zuletzt. Das lag auch an fehlendem Stammpersonal. Mit Radoslaw Sarelo, der seine Rotsperre abgesessen hat, Christoph Arlt und Tommy Hentschel kehren drei Spieler in den Kader zurück. Marius Riedel, Radek Selinger, Willi Berge und Patrick Maiwald sind noch angeschlagen. Physiotherapeut René Lehmann arbeitet mit den Spielern aber auf Hochtouren. Mit dem Tabellendritten FC 1910 Lößnitz kommt ein echtes Spitzenteam an den Hänscheberg. Das Team von Ex Profi René Klingbeil (Hamburger SV und FC Erzgebirge Aue) startete mit vier Siegen stark in diese Saison, von den darauffolgenden vier Spielen gingen aber drei verloren. Die FSV-Kicker sollten sich also auf die Grundtugenden Kampfgeist, Lauf- und Einsatzbereitschaft besinnen um mit ihrem guten spielerischen Niveau auch weiter fleißig Punkte zu sammeln. (gs)

Landesklasse Ost

Die Neugersdorfer Reserve hat am vergangenen Wochenende trotz mäßiger Leistung gegen Trebendorf (1:0) die Tabellenspitze erobert und läuft am Sonnabend Gefahr, sie gleich wieder zu verlieren. Die Hentschel-Truppe muss zum Tabellenzweiten LSV Neustadt/Spree, der noch ungeschlagen ist (aber drei Remis) und ebenfalls mit Spielern gespickt ist, die bereits höherklassig unterwegs waren. Bei einem Gastgebersieg würde der LSV die Spitze übernehmen, bei einem Remis hätte Weißwasser (Trifft zu Hause auf den Tabellenvierten Dresden-Striesen) die Chance. Oderwitz muss sich nach der 0:4-Heimklatsche gegen Weißwasser erst einmal sammeln, hat mit der SG Weixdorf aber einen heimstarken Gegner vor der Brust. (SZ)

Kreisoberliga

Der 10. Spieltag der Kreisoberliga Oberlausitz wartet mit einem klassischen Spitzenspiel auf. Der Tabellenführer aus Neueibau hat den drittplatzierten VfB Zittau in der heimischen Bergland-Arena zu Gast. Der VfB kann bis auf einen Zähler an den SVN heranrücken. Unterdessen könnte der GFC Rauschwalde Nutznießer eines Unentschieden oder Zittauer Sieges werden. Gewinnt der GFC sein Auswärtsspiel beim FSV Kemnitz, könnte Rauschwalde der neue Tabellenführer nach dem Spieltag sein. Für Rot-Weiß Olbersdorf (5 Punkte) wird die Lage schon brenzlig. Ein Sieg im Heimspiel gegen die Oderwitzer Reserve (10 Punkte) scheint alternativlos, ansonsten fährt der Zug endgültig ab. Für Bertsdorf (13 Punkte) sieht die Ausgangslage noch etwas besser aus, allerdings muss man am Samstag auf heimischen Rasen gegen den SC Großschweidnitz-Löbau bestehen. Die Gäste stehen bei neun Punkten und werden alles daran setzen, sich aus dem Tabellenkeller zu befreien. (stw)