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Montag, 06.08.2018

Neue Hürden für Fusion von Linde und Praxair

München. Der Gasehersteller Linde steht bei der Milliarden-Fusion mit dem US-Branchenriesen Praxair vor unerwarteten kartellrechtlichen Hürden. Linde fürchtet nun, dass die Wettbewerbshüter höhere Anforderungen stellen könnten als bisher erwartet, wie die Linde AG in der Nacht zum Sonntag mitteilte. Mit dem Zusammenschluss, der wegen der vom Wertpapiergesetz vorgegebenen Frist bis 24. Oktober perfekt sein muss, würde der weltgrößte Gasehersteller entstehen. Noch stehen allerdings Freigaben wichtiger Kartellbehörden aus. Die EU-Kommission hatte erst vor Kurzem ihre Prüffrist abermals bis zum 24. August verlängert.

Beide Fusionspartner gehen davon aus, dass die US-Wettbewerbsbehörde FTC (Federal Trade Commission) „zusätzliche Veräußerungszusagen“ erwartet, mit denen die selbst gesetzte 3,7-Milliarden-Obergrenze überschritten werden könnte. (dpa)

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