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Freitag, 10.08.2018

Nächste Etappe für Umgehungsstraße

Kodersdorf hat jetzt die Studie für die Piste am Gewerbegebiet zur Prüfung an den Landkreis weitergereicht. Die Umsetzung lässt aber noch auf sich warten.

Von Frank-Uwe Michel

Wegen solcher Staus wird im Kodersdorf über eine neue Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und der B115 diskutiert.
Wegen solcher Staus wird im Kodersdorf über eine neue Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und der B115 diskutiert.

© André Schulze

Kodersdorf. Um die B115 zu entlasten – vor allem dann, wenn der A-4-Tunnel gesperrt ist und der Umleitungsverkehr über die Bundesstraße rollt – wird in Kodersdorf schon seit einiger Zeit über eine neue Verbindung zwischen der Bahnhofstraße und der B115 diskutiert. Die jetzt vorliegende, mit Fördermitteln finanzierte Studie eines Planungsbüros sagt aus, dass der Bau der Piste möglich, aber von verschiedenen Faktoren abhängig ist. So muss zum Beispiel eine Hochdruckgasleitung überwunden werden. Außerdem ist die Einbindung an der B115 wohl nur in Höhe der Aral-Tankstelle möglich – und zwar mit einer Ampelanlage, nicht mit einem Kreisverkehr.

Eine der schwierigsten Aufgaben auf dem Weg zur Realisierung des Projektes dürfte die Überzeugung der rund 20 Grundstückseigentümer werden, ihre Flächen zum Wohle der Allgemeinheit zugunsten des Straßenbauprojektes zu verkaufen. Nicht nur deshalb spricht Bürgermeister René Schöne bei der Verwirklichung des Vorhabens von einer langen Wegstrecke, die – wenn alle Beteiligten die Sache positiv beurteilen – auch ganz schnell zurückgelegt werden könne. Im günstigsten Fall geht er von der Erstellung der Planunterlagen 2019 aus, die Bauarbeiten könnten dann 2020/21 über die Bühne gehen. Nach vorläufigen Schätzungen betragen die Baukosten etwa zwei Millionen Euro, hinzukommen noch Aufwendungen für den Grunderwerb.