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Dienstag, 25.09.2018

Nackter Mann wirft mit Stahlbolzen

Zu einem ungewöhnlichen Vorfall ermittelt die Polizei in Rammenau. Ein 32-Jähriger hatte sich ausgezogen und auf die Fahrbahn gelegt. Und damit nicht genug.

© dpa/Friso Gentsch

Rammenau. Ein 32-jähriger Mann hat am Montagnachmittag in Rammenau für Aufsehen gesorgt. Er hatte sich fast komplett ausgezogen und danach auf die Oberrammenauer Straße gelegt. Vorbeifahrenden streckte er seinen nackten Hintern entgegen. Arbeiter einer Baufirma bewarf er zudem mit einem Stahlbolzen. Was der Auslöser für die Entgleisung des Mannes war, ermittelt nun die Polizei. Dem Mann wird ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. (szo)

Polizeibericht vom 25. September

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Zeugen nach Pöbelei gesucht

Radeberg. Die Polizei hat einen Mann gestellt, der in den vergangenen Tagen mehrfach straffällig geworden war. Am Montagnachmittag hatte ein Zeuge gemeldet, dass sich vor dem Radeberger Bahnhofsgebäude ein Mann mit einem Messer aufhielt. Mehrere Passanten sollen den Mann aufgefordert haben, das Messer wegzustecken. Doch dieser soll sich vehement geweigert und die Anwesenden angepöbelt haben. Anschließend ging der Täter in Richtung Brauerei weiter. Aufgrund einer guten Personenbeschreibung stellte eine Streife des Reviers Kamenz den Unruhestifter wenig später. Der vermutlich verwirrte und obdachlose Mann war in der Vergangenheit schon wegen Diebstahl, Hausfriedensbruch und Körperverletzung angezeigt worden. Ein Arzt wies ihn in ein Fachkrankenhaus ein. Die Ermittler suchen dringend Zeugen. Insbesondere die Bürger, welche den Mann am Radeberger Bahnhof aufgefordert hatten, das Messer wegzustecken.

Hinweise: 03578 3520

Bei Unfall verletzt

Kamenz. Ein 35-jähriger fuhr am Montagmittag mit einem VW aus einer Grundstückseinfahrt an der Jesauer Straße in Kamenz und übersah dabei einen 16-jährigen Radfahrer. Es kam zum Unfall, bei dem sich der Jugendliche leicht verletzte. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Zu schnell gefahren

Bautzen. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung hat die Polizei am Montagnachmittag auf der B 156 in Höhe des Bautzener Stausees kontrolliert. Von rund 1 900 Fahrzeugen fuhren bis in den Abend hinein 49 schneller als mit den erlaubten 70 km/h am Abzweig zum See-Parkplatz vorbei. Ein Pkw mit Görlitzer Kennzeichen rollte mit 105 km/h durch die Lichtschranke. Für die Überschreitung von 35 km/h außerhalb einer geschlossenen Ortschaft drohen ein Bußgeld von 120 Euro und ein Punkt in Flensburg.

Auto aufgebrochen

Bischofswerda. Diebe haben am vergangenen Wochenende einen Audi A 4 an der Geschwister-Scholl-Straße in Bischofswerda aufgebrochen. Die Täter machten sich am Zündschloss zu schaffen, konnten das Auto aber nicht starten. Anschließend durchsuchten sie den Innenraum und entwendeten ein Portmonee mit persönlichen Dokumenten. Schaden: rund 400 Euro.

Lasermessgerät gestohlen

Cunewalde. Auf einen Transporter hatten es Diebe am vergangenen Wochenende in Cunewalde abgesehen. Die Täter entwendeten aus der Fahrerkabine ein Lasermessgerät der Marke Leica und zerstörten das Schloss einer auf der Ladefläche stehenden Werkzeugbox. Der Diebstahlschaden wurde auf etwa 750 Euro beziffert. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 150 Euro.

Zu schwer geladen

Salzenforst.Über eine Tonne zu viel geladen hatte ein Kleintransporter, den eine Streife der Autobahnpolizei am Montagabend auf der A 4 bei Salzenforst gestoppt hat. Eine Wägung ergab, dass nicht nur das zulässige Gesamtgewicht von dreieinhalb Tonnen, sondern auch die Achslasten des Kastenwagens überschritten wurden. Die Verkehrspolizisten untersagten dem 21-jährigen Fahrer die Weiterreise, bis umgeladen wurde.

Raser erwischt

Burkau. In der Nacht zu Dienstag hat die Verkehrspolizei in der A 4-Baustelle am Burkauer Berg die Geschwindigkeit kontrolliert. Beiderseits der Kuppe gilt derzeit eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Etwa jedes vierte Fahrzeug fuhr schneller als erlaubt. In Fahrtrichtung Görlitz registrierte das Messteam 374 Tempo-Verstöße. Den negativen Spitzenwert lieferte der Fahrer eines Ford, welcher mit 126 km/h vor der Wildbrücke „geblitzt“ wurde. Auf den Lenker kommen zwei Monate Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld und zwei Punkte im Zentralregister zu.