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Mittwoch, 27.06.2018 Tischtennis

Muldenstädter in super Spätform

Am Ende der Saison qualifiziert sich Torsten Dathe für die Landesrangliste I der Herren.

© Symbolbild/Uwe Soeder

Der Döbelner Torsten Dathe hat es wieder einmal geschafft. Dem 39-Jährigen vom Döbelner SV gelang nach 2013 zum zweiten Mal der Sprung in die Rangliste I der Herren. Beim Qualifikationsturnier in eigener Halle belegte er den zweiten Platz in seiner Gruppe.

Mit diesem Ergebnis ebnete sich der Bezirksligaspieler den direkten Weg zum ersten Turnier der neuen Saison. Doch damit nicht genug: Auch bei den Senioren ist er gleich von Beginn an mit von der Partie. Denn in seinem Premierenjahr marschierte er auch in dieser Altersklasse schnurgerade in Richtung Rangliste I.

Für ihn wird somit die Sommerpause deutlich kürzer ausfallen als erwartet und der Trainingsauftakt wegen der Doppelbelastung bereits Anfang August vollzogen.

Diese Ehrenrunde nimmt der DSV-Spieler aber gern in Kauf, nachdem ihm binnen eines halben Jahres der Durchmarsch von der Rangliste IV bis in das sächsische Unterhaus gelang. Sollte der Lokalmatador auch dort an die Leistungen der vergangenen Monate anknüpfen können, wäre die Sächsische Landesrangliste Top 16 der verdiente Lohn.

„Ich bin erst einmal froh, es überhaupt in die Rangliste I geschafft zu haben. Vor allem bei den Herren gab es keine Laufkundschaft“, erzählt der Döbelner nach einem kräftezehrenden Turnier. Besonders glücklich über diesen Erfolg war er vor allem wegen seinem Beinahe-Ausscheiden in der Rangliste III. „Zwei Sätze fehlten mir damals zum Weiterkommen. Dann rutschte ich aber aufgrund einer Absage ins Starterfeld und habe meine Chancen erst in der Rangliste II und jetzt beim Qualiturnier genutzt.“

Bei seinem letzten lokalen Auftritt in dieser Saison lief es fast wie geschmiert. Mit fünf Siegen in Folge und nur einer Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen Karl Zimmermann von der SG Blau-Weiß Reichenbach landete der Muldenstädter auf Rang zwei unter insgesamt 17 Startern.

Ein noch größeres Pensum musste ein guter alter Bekannter absolvieren. Der Ex-Döbelner Patrick Käseberg, seit dieser Saison für den Post Telekom Oschatz unterwegs, schaffte es nicht auf Anhieb in

Er nahm den Umweg über die Zwischenrunde, bot in dieser mit 4:1 Punkten eine überzeugende Leistung und geht nun ebenfalls, nach vier vergeblichen Anläufen, beim ersten großen Herren-Turnier am ersten September-Wochenende an den Start. (DA/jsc)