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Donnerstag, 14.06.2018

Mittelsachsen besonders fleißig

Innerhalb der einzelnen Branchen gab es bei der Pro-Kopf-Arbeitszeit 2016 deutliche Unterschiede.

© Symbolbild/dpa

Mittelsachsen. 1434 Stunden betrug die durchschnittlich geleistete Arbeitszeit eines Erwerbstätigen mit Arbeitsort im Landkreis Meißen im Jahr 2016. Mit 23 Stunden über dem Sachsendurchschnitt (1411 Stunden) lag dieser Landkreis damit an der Spitze von allen sächsischen Kreisen. Mit 1432 Stunden folgen die Landkreise Mittel- und Nordsachsen ganz knapp dahinter. Das teilte das Statistische Landesamt des Freistaates Sachsen mit. Das geringste Arbeitspensum je Erwerbstätigen wurde demnach in den Städten Chemnitz und Leipzig mit jeweils 1392 Stunden je Person erbracht. Im Vergleich zum Vorjahr ging das Arbeitsvolumen je Erwerbstätigen in allen sächsischen Kreisen zurück – maximal um ein Prozent.

Innerhalb der einzelnen Branchen gab es bei der Pro-Kopf-Arbeitszeit 2016 deutliche Unterschiede. Mit 1638 Stunden arbeitete ein Erwerbstätiger im Baugewerbe in Sachsen am längsten. Das niedrigste in dieser Branche wurde pro Person mit 1625 Stunden in der Stadt Leipzig festgestellt. Im Gegensatz dazu betrug die durchschnittliche Arbeitszeit je Erwerbstätigen im Bereich Öffentliche und sonstige Dienstleister, Erziehung und Gesundheit nur 1352 Stunden. In diesem Bereich war die Pro-Kopf-Arbeitszeit 2016 mit 1314 Stunden im Erzgebirgskreis innerhalb von Sachsen am niedrigsten und mit 1380 Stunden in der Stadt Dresden am höchsten. Ursachen für die Unterschiede zwischen den Regionen und den Branchen waren zum Beispiel die unterschiedlichen Arbeitszeiten sowie die weiterhin steigende Bedeutung von Teilzeitbeschäftigung beziehungsweise der Anteil marginaler Beschäftigung. (DA/vt)