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Mittwoch, 12.09.2018

Mit Drogen erwischt

Drei Jugendliche wollten ihr Marihuana vor der Polizei verstecken, doch das war zwecklos.

© dpa

Weißwasser. Am Montagabend hat ein parkendes Auto am Braunsteichweg in Weißwasser die Aufmerksamkeit einer Streife des örtlichen Reviers auf sich gezogen. Wie die Polizei mitteilt, sahen die Beamten, wie die Insassen in der Dunkelheit etwas aus dem Wagen warfen.

Aus dem (Bundes-)Polizeibericht vom Dienstag

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Lkw mit über 450 Matratzenauflagen gestoppt

Nieder Seifersdorf. Am Montagmittag hat eine Streife der Autobahnpolizei auf der A4 einen mit über 450 Matratzenauflagen beladenen Lkw samt Anhänger gestoppt. Der 50-jährige Fahrer war mit seiner Ladung in Richtung Dresden unterwegs, als ihn die Polizisten an der Anschlussstelle Nieder Seifersdorf kontrollierten. Aus gleich drei Gründen untersagten die Beamten dem Mann die Weiterfahrt. Zum einen war eine Bremse am Anhänger ohne Funktion und die Schenkelbolzen der Achse ausgeschlagen. Zum anderen war die Plombierung am Fahrtenschreiber zu bemängeln. Ein hinzu gezogener Sachverständiger stufte die Kombination als verkehrsunsicher ein. Darüber hinaus erwartet den Fahrer eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Sollte der Spediteur die Fahrt angeordnet haben, kommt auch auf ihn eine Anzeige zu.

Laubeneinbrecher festgenommen

Görlitz. Einen mutmaßlichen Laubeneinbrecher nahmen Bundespolizisten am Dienstagmorgen kurz vor 5.00 Uhr in der Nähe der Görlitzer Stadthalle fest. Im Rucksack des 47-jährigen Polen waren unter anderem Werkzeug, Flaschen, Lebensmittel, ein Netzwerkkabel, ein Monitor und andere Utensilien gefunden worden.

Weil der Mann bereits am Vorabend kontrolliert worden war, der Rucksack dabei allerdings leer war, gingen die Beamten von einem Diebstahl der aufgefundenen Dinge aus. Letztlich führte eine ebenso sichergestellte Kundenkarte eines Görlitzer Geschäftes zum Tatort. Ersten Ermittlungen zufolge war der Verdächtige in der Nacht zu Dienstag in eine Laube in der Carl-von-Ossietzky-Straße eingestiegen.

Möglicherweise stand er dabei unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln. Zumindest lässt ein durchgeführter Drogenschnelltest auf den Konsum von Amphetamin schließen. Mit dem Fall befasst sich nun das Polizeirevier Görlitz.

Geschwindigkeit auf der A4 kontrolliert

Ludwigsdorf. Auf Höhe des Parkplatzes „An der Neiße“ sind nur 80 km/h erlaubt. In der Nacht zu Dienstag hat die Polizei die Einhaltung des Tempolimits sechs Stunden lang überwacht.

Das Ergebnis: Von über 2100 gemessenen Fahrzeugen fuhren 131 zu schnell. In 74 Fällen wird deswegen ein Verwarngeld fällig. 57 Fahrzeugführern droht ein Bußgeld, denn sie waren erheblich schneller. Den Spitzenwert erreichte ein Honda mit 132 km/h. Den Lenker erwarten 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein Monat Fahrverbot.

Transporter gestohlen

Görlitz. Unbekannte hatten es in der Nacht zu Dienstag in Görlitz auf einen Fiat Ducato abgesehen. Der zwei Jahre alte Wagen stand an der Nieskyer Straße und hatte laut Eigentümer noch einen Zeitwert von etwa 28000 Euro. Nach dem Transporter mit dem amtlichen Kennzeichen GR AT 901 wird international gefahndet. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen übernommen.

Zwei Haftbefehle auf einmal vollstreckt

Ludwigsdorf. Kurz vor 8.00 Uhr wurde auf dem Autobahnrastplatz „An der Neiße“ in Ludwigsdorf ein Pole von der Bundespolizei verhaftet. Wie sich herausstellte, lagen gegen den 37-Jährigen gleich zwei Haftbefehle vor. Während ein Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Paderborn stammte, hatte den anderen Haftbefehl die Staatsanwaltschaft Mannheim ausgefertigt.

Zum Ersten wurde der Mann vom Amtsgericht Paderborn wegen Beleidigung und zum zweiten vom Amtsgericht Mannheim wegen des Erschleichens von Leistungen zu jeweils 200 Euro Strafe verurteilt. Weil er die insgesamt 400 Euro vor Ort nicht zahlen konnte, wurde der Mann ins Gefängnis gebracht.

Haftstrafe abgewendet

Krauschwitz. Am Dienstagvormittag hat eine Streife der Bundespolizei in Krauschwitz eine polnische Frau festgenommen. Bei der Überprüfung ihrer Personalien war zuvor festgestellt worden, dass die Staatsanwaltschaft Heidelberg Ende Juni dieses Jahres einen Vollstreckungshaftbefehl ausgestellt und ihren Namen auf die Fahndungsliste gesetzt hatte.

Anfang 2017 war zunächst vom Amtsgericht Wiesloch wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz über den Schutz von Marken und sonstigen Kennzeichen Strafbefehl gegen die 54-Jährige erlassen und die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 5720 Euro angeordnet worden.

Mit größter Mühe konnte die Verurteilte nun den ersatzweisen Freiheitsentzug abwenden. Sie hob alles Geld von ihren Konten ab, einen Teil für die Begleichung der Strafe steuerten Bekannte bei. Wäre ihr das nicht gelungen, wäre sie für mehrere Monate in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.

Trotz Sperre eingereist

Ebersbach. Am Montagabend um 21.15 Uhr kontrollierte die Bundespolizei auf der Ebersbacher Hauptstraße einen 38-jährigen Mann aus Polen. Dieser war entgegen einer Widereinreisesperre in das Bundesgebiet eingereist und wurde per Haftbefehl gesucht.

Eigentlich wollte er zum Bahnhof, um nach Frankfurt am Main zu reisen. Aber genau von dort stammt der offene Haftbefehl. Eine Restfreiheitsstrafe von 100 Tagen wegen Einbruchsdiebstahl sei noch zu verbüßen. Der Pole war erst im April diesen Jahres nach Polen abgeschoben worden und eine siebenjährige Einreisesperre verhängt worden.

Da er gegen diese verstoßen hat, leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes ein. Der Mann wurde an die Justizvollzugsanstalt Görlitz überstellt.

Geschwindigkeit auf B115 kontrolliert

Ödernitz. Der Verkehrsüberwachungsdienst hat am Montagvormittag das Tempo auf der B115 bei Niesky kontrolliert. Die erlaubten 70 km/h am Abzweig Ödernitz in Richtung Kodersdorf überschritten zwölf der über 860 gemessenen Fahrzeuge. In neun Fällen blieb der Verstoß im Verwarngeldbereich. Drei Fahrzeugführer waren jedoch deutlich schneller und erhalten einen Bußgeldbescheid. Schnellster war der Fahrer eines VW, welcher mit 109 km/h die Lichtschranke passierte. Ihm drohen 120 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Drogenfahrt aufgedeckt

Görlitz. Eine Polizeistreife hat am Montagnachmittag in Görlitz die Drogenfahrt eines 59-Jährigen aufgedeckt. Der Deutsche war mit seinem Opel auf der Reichertstraße unterwegs, als ihn die Beamten kontrollierten. Die Zweifel an der Fahrtauglichkeit des Lenkers bestätigte ein Test, der den Konsum von Amphetaminen anzeigte. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und untersagten die Weiterfahrt. Darüber hinaus zeigten die Polzisten die Ordnungswidrigkeit an. Den Betroffenen erwarten mindestens 500 Euro Bußgeld, zwei Punkte ins Flensburg und ein Monat Fahrverbot.

Mountainbike aus Auto geklaut

Waltersdorf. In der Nacht zu Montag haben Unbekannte in Waltersdorf ein schwarzes Mountainbike aus einem VW Golf entwendet. Zuvor drangen die Täter gewaltsam in den VW ein, was einen Sachschaden von circa 500 Euro hinterließ. Das Rad der Marke Fully hatte laut Eigentümer einen Wert von etwa 4000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Fahrzeuganhänger weg

Hainewalde. Am vergangenen Wochenende haben Unbekannte in der Straße „Am Breiteberg“ in Hainewalde einen Fahrzeuganhänger gestohlen. Der Eigentümer bezifferte dessen Zeitwert auf etwa 2500 Euro. Nach dem Anhänger mit dem Kennzeichen GR EG 456 wird gefahndet. Mit den Ermittlungen befasst sich die Kriminalpolizei.

Mit Drogen erwischt

Weißwasser. Am Montagabend hat ein parkendes Auto am Braunsteichweg in Weißwasser die Aufmerksamkeit einer Streife des örtlichen Reviers auf sich gezogen. Die Beamten sahen, wie die Insassen in der Dunkelheit etwas aus dem Wagen warfen. Daraufhin kontrollierten die Polizisten die Passagiere des VW Polo, bei denen es sich um drei Deutsche im Alter von 17, 18 und 19 Jahren handelte. In dem aus dem Wagen geworfenen Klipptütchen befand sich eine geringe Menge Marihuana. Offenbar wollte man nicht mit den Drogen erwischt werden. In dem Auto fanden die Beamten in einer Zigarettenschachtel des 18-Jährigen weiteres Marihuana. Die Polizisten stellten die Betäubungsmittel sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Die Kriminalpolizei wird die weiteren Ermittlungen führen.

Kripo prüft Gerücht zu Raubüberfall

Zittau. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu einem mutmaßlichen Raubüberfall, der sich am frühen Donnerstagmorgen der zurückliegenden Woche auf dem Markt in Zittau zugetragen haben soll. Ein 23-jähriger Zittauer hatte auf seinem Facebook-Profil mitgeteilt, von drei unbekannten Personen beraubt worden zu sein. Bei den Tätern soll es sich seinen Worten nach um Migranten gehandelt haben. Die Polizei berichtete am Freitag von dem Beitrag und eingeleiteten Untersuchungen zur Klärung des Geschilderten. Ermittler des örtlichen Reviers haben den Verfasser des Textes bereits befragt. Dabei verstrickte er sich in Widersprüche. So stellte es sich bereits als Lüge heraus, wie behauptet die Polizei angerufen zu haben.

Zu dem Verdacht des Raubes dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei unverändert an. Die Tat soll vor einem Café geschehen sein. Um den Wahrheitsgehalt der Aussagen des Mannes weiter überprüfen zu können, suchen die Ermittler Zeugen.

Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 620 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Zeugenaufruf nach Tod vor einer Kelterei

Arnsdorf. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen zu einer folgenschweren Auseinandersetzung zwischen zwei Senioren an der Zufahrt zu einer Kelterei im Arnsdorfer Gewerbegebiet.

Am Vormittag des 27. August 2018 soll ein 77-Jähriger einen drei Jahre jüngeren Mann mit seinem Auto angefahren haben, so dass dieser stürzte und sich schwer verletzte. Der 74-Jährige verstarb wenig später in einem Krankenhaus.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum Verdacht einer Körperverletzung mit Todesfolge dauern an. Nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion ist die Ursache des Todes des Mannes noch nicht mit Gewissheit geklärt. Zur Klärung des Geschehens suchen die Ermittler nun Zeugen.

Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581 468100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Daraufhin kontrollierten die Polizisten die Passagiere des VW Polo, bei denen es sich um drei Deutsche im Alter von 17, 18 und 19 Jahren handelte. In dem aus dem Wagen geworfenen Klipptütchen befand sich eine geringe Menge Marihuana. Offenbar wollte man nicht mit den Drogen erwischt werden.

In dem Auto fanden die Beamten in einer Zigarettenschachtel des 18-Jährigen weiteres Marihuana. Die Polizisten stellten die Betäubungsmittel sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Die Kriminalpolizei wird die weiteren Ermittlungen führen. (szo)