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Donnerstag, 17.05.2018

Mit Barbie zum Traumberuf?

Traumberufe und Karrieren im Fokus – Barbie als Präsidentschaftskandidatin in der Ausstellung. Foto: Museum OSL
Traumberufe und Karrieren im Fokus – Barbie als Präsidentschaftskandidatin in der Ausstellung. Foto: Museum OSL

Feuerwehrmann oder Krankenschwester, bei vielen Arbeitsplätzen hat man sofort das Bild eines typischen Frauen- oder typischen Männerberufs im Kopf. Kann da ausgerechnet eine kleine blonde Modepuppe Klischees in Frage stellen oder sogar Vorbild sein? Im Museum Schloss und Festung Senftenberg zeigt die Ausstellung „Barbie macht Karriere“ anhand historischer und moderner Barbie-Puppen, wie sich Lebensbilder und Geschlechterrollen in den letzten 60 Jahren verändert haben. Begleitend zur Ausstellung bietet das Museum im Mai und Juni Programme für Schulklassen an, die Traumberufe und Karrierewelten für Mädchen und Jungen in den Fokus rücken.

Programme für Kitas und Schulen

Unter dem Motto „Wenn ich groß bin, werde ich…“ hat Museumspädagogin Christiane Meister ein Programm für Kitagruppen und Grundschulklassen entwickelt, in dem die Kinder eigene Puppen nach typischen Traumberufen entwerfen. „Die große Barbie-Puppen Sammlung zeigt nicht nur, welche Kleider und Frisuren, sondern auch welche Berufe Kinder in den letzten 60 Jahren toll fanden“, erklärt Christiane Meister. „Barbie hat im Laufe der Jahre über 150 Berufe ausprobiert und sich auch an vermeintliche „Männerberufe“ heran gewagt. Dabei war sie nicht selten ihrer Zeit voraus.“ In der Ausstellung setzen sich die Kinder dann mit der Frage nach ihrem eigenen Traumberuf auseinander.

Dass auch Schüler der Oberstufe mit Barbie Berufsbilder und Klischees in Frage stellen können, darum geht es in dem Programm „Meiden Sie Barbie!“. Das Programm wird für Jugendliche ab der 8. Klasse angeboten. Ist Barbie das Paradebeispiel der „braven Frau am Herd“? Seit wann dürfen Frauen studieren und wer spielt besser Fußball? Mit Hilfe der berühmten Modepuppe werden Rollenbilder und Gesellschaftsentwürfe hinterfragt. Im Berufe- Quiz stellt sich die Frage, gibt es typisch männliche Berufe und typisch weibliche Karrieren? (PR)

Die Sonderausstellung „Busy Girl – Barbie macht Karriere“ ist noch bis 1. Juli im Museum Schloss und Festung Senftenberg (Schloßstraße) zu sehen. Zu allen Inhalten und freien Terminen berät Museumspädagogin Christiane Meister unter Tel: 03573 2628.

Öffnungszeiten: Di bis So 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr, feiertags geöffnet, Tel.: 03573 798190 (Museumskasse)

www.museums-entdecker.de