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Samstag, 13.03.2010

Mindestens 35 Tote nach Dammbruch in Kasachstan

Almaty/Moskau. Nach dem Bruch eines Staudammes in Kasachstan in Zentralasien ist der Zahl der Toten auf mindestens 35 gestiegen. Eine zwei Meter hohe Flutwelle verschlang das Dorf Kysyl- Agasch im Gebiet Almaty im Südosten des Landes und riss viele Menschen in den Tod. Das teilte der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew am Samstag nach Angaben der Staatsagentur Kasinform mit.

Medien berichteten, dass der Damm am Donnerstag wegen starker Regenfälle und Tauwetter gebrochen war. Ein Augenzeuge sprach von deutlich mehr Opfern in dem Dorf mit 3000 Einwohnern.Eine Behördensprecherin des betroffenen Gebiets an der Grenze zu China sagte, dass 70 Prozent des Dorfes zerstört seien. Nasarbajew forderte eine Bestrafung der Stausee-Verantwortlichen, weil diese nicht genügend Vorsorge gegen das Frühjahrshochwasser getroffen hätten.

In der autoritär regierten Ex-Sowjetrepublik haben es die staatlich kontrollierten Medien schwer, an Informationen zu kommen. (dpa)