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Freitag, 17.08.2018

Messer-Mann in der Psychiatrie

Voll vermummte Polizisten am Donnerstag auf der Prager Straße.
Voll vermummte Polizisten am Donnerstag auf der Prager Straße.

© SZ

Dresden. Der 23-jährige Mann, der am Donnerstag mit einem langen Messer in der Dresdner Innenstadt für Aufregung gesorgt hatte, ist in der Psychiatrie. Das teilte ein Polizeisprecher am Freitag mit. Bislang gebe es keine weiteren Erklärungen zum Verhalten des Afghanen, so der Sprecher weiter. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gebe es nicht. Das Verhalten sei nach derzeitigem Kenntnisstand voraussichtlich nicht strafbar, sagte Oberstaatsanwalt Lorenz Haase am Freitag. Möglicherweise liege aber eine Ordnungswidrigkeit vor.

Der Asylbewerber war nach Polizeiangaben zunächst in einer Sprachschule erschienen und dann auf die Prager Straße gelaufen. Dabei hatte er ein Küchenmesser bei sich, dessen Klinge etwa 25 Zentimeter lang war. Er soll nach Angaben von Passanten arabische Worte ausgerufen haben, eine Zeugin will „Allahu akbar“ (Gott ist groß) gehört haben. Der Mann attackierte niemanden mit dem Messer. Zwei Passanten wählten den Notruf. (dpa)