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Dienstag, 13.03.2018

Messer als Taschenlampe getarnt

Bundespolizisten entdeckten im Auto eines Tschechen die verbotene Stichwaffe. Diese war in den hinteren Teil einer Stabtaschenlampe eingesetzt.

Die Bundespolizei entdeckte eine verbotene Waffe, die als Taschenlampe getarnt war. (Symbolbild)
Die Bundespolizei entdeckte eine verbotene Waffe, die als Taschenlampe getarnt war. (Symbolbild)

© dpa

Neugersdorf. Bei der Kontrolle eines tschechischen Autofahrers in Neugersdorf haben Bundespolizisten am Montag ein als Stabtaschenlampe getarntes Messer entdeckt.

Aus dem Polizeibericht vom 13. März

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Seniorin die Handtasche entrissen

Görlitz. Ein Handtaschenraum hat sich am Montagnachmittag im Treppenhaus eines Görlitzer Mehrfamilienhauses ereignet. Wie Polizeisprecher Thomas Knaup informiert, hatte eine 79-jährige gegen 15.30 Uhr das Gebäude an der Krölstraße betreten. Dahin war ihr ein bisher unbekannter Mann gefolgt. Im Treppenaufgang entriss er der Seniorin die Handtasche und flüchtete.

Die Dame sei bei der Attacke gestürzt und leicht verletzt worden, berichtet der Polizeisprecher. Der etwa 1,70 Meter große Täter, der eine beige Jacke getragen haben soll, konnte in unbekannte Richtung fliehen. In der Handtasche befanden sich neben den Ausweisen der Dame einige Euro und Zloty.

Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet die Bürger um Hilfe: Wer den Vorfall beobachtet hat oder einen Mann mit einer Handtasche an der Krölstraße in Höhe des Lutherplatzes gesehen hat, soll sich im Polizeirevier Görlitz unter der Nummer 03581 6500 oder in jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Erneut Mazda gestohlen

Görlitz. In der Nacht zu Dienstag ist erneut ein Mazda von unbekannten Dieben in Görlitz gestohlen worden. Der graue Kombi mit den amtlichen Kennzeichen GR-K 8537 parkte an der Clara-Zetkin-Straße. Der Eigentümer bezifferte den Wert des etwa zwei Jahre alten Wagens mit rund 20 000 Euro. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach dem Mazda wird international gefahndet.

Neun Fahrer halten nicht an Zebrastreifen

Görlitz. Polizisten des örtlichen Reviers haben am Montagvormittag an der Dr.-Kahlbaum-Allee in Görlitz den Verkehr an einem Fußgängerüberweg kontrolliert. Dabei wurde überprüft, ob Autofahrer dort anhalten, wenn Passanten den Zebrastreifen passieren wollen. Neun Autofahrer taten dies nicht. Zudem telefonierten zwei Personen noch mit ihrem Handy während der Fahrt. Die Beamten stoppten die Betroffenen an Ort und Stelle und erklärten ihnen das Fehlverhalten. Sie erwartet nun Post von der Bußgeldstelle der Stadt Görlitz.

Fahrraddiebe werden wieder aktiv

Landkreis. Der nahende Frühling lockt nicht nur die Fahrradfahrer, sondern auch die Fahrraddiebe wieder ans Tageslicht. Aus diesem Grund empfiehlt die Polizei als erste Schutzmaßnahme, die Zweiräder nach Möglichkeit immer an einem festen Gegenstand anzuschließen - auch vor Schulen, Supermärkten, der Arbeitsstelle, in einer Garage oder im Keller eines Hauses. Auch sollte dazu ein stabiles Schloss mit entsprechender Schutzklasse genutzt werden, auch wenn man dafür im Fachhandel ein paar Euro mehr ausgeben muss.

Zudem weist Thomas Knaup, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, auf Codierungen hin. Diese können helfen, einen bereits geschehenen Diebstahl aufzuklären. Mithilfe dieser individuellen Buchstaben-Zahlen-Kombination können Fahrräder leichter ihrem rechtmäßigen Eigentümer zugeordnet werden.

Im Landkreis Görlitz bieten verschiedene Vereine, beispielsweise die örtlichen Verkehrswachten oder der ADFC sowie einige Fahrradhändler diesen Service an. Dazu gehören etwa Little-John-Bikes in der Heilige-Grab-Straße 26 in Görlitz, die Verkehrswacht Niederschlesische Oberlausitz e. V. in Niesky, Robert-Koch-Straße 1 oder Zweirad-Schmogrow, in der Karl-Marx-Straße 17 in Weißwasser.

Autodiebe scheitern an Passat

Zittau. Unbekannte Täter sind zwischen Samstag- und Sonntagmittag in Zittau bei Versuch gescheitert, einen Volkswagen zu stehlen. Zwar konnten sich die Täter Zugang zum an an der Südstraße parkenden Fahrzeug verschaffen. Den Startversuchen der Diebe hielt der Passat allerdings stand. Es entstand weder Sach- noch Stehlschaden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Sommerräder entwendet

Zittau. Am späten Montagabend haben Unbekannte einen kompletten Satz Sommerräder in Zittau gestohlen. Die Diebe entwendeten diesen aus einem Hausflur an der Innere Weberstraße. Laut dem Geschädigtem entstand ein Sachschaden von circa 460 Euro. Mit den Ermittlungen befasst sich die Kriminalpolizei.

Bundespolizei verhindert Einschleusung

Strahwalde. Am Montag hat die Bundespolizei in Strahwalde einen Transporter mit sieben eingeschleusten Moldawiern gestoppt. Wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Ebersbach mitteilte, fiel den Beamten gegen 16:00 Uhr an der B 178n ein aus Polen eingereister moldawischer Transporter auf. Bei der Kontrolle konnten sich zwar alle zehn männlichen Insassen, die zwischen 23 und 48 Jahren alt waren und aus Rumänien und Moldawien stammten, mit gültigen Reisepässen ausweisen. Jedoch bestand bei den sieben Moldawiern der Verdacht, dass diese schwarzarbeiten wollten.

Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, müssen diese sich wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt sowie der Fahrer wegen Einschleusens von Ausländern verantworten. Er wird auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Er konnte weder einen Busführerschein noch einen Personenbeförderungsschein für die Fahrt von zehn Personen vorlegen. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Abschiebung nach Polen ist für Dienstagnachmittag vorgesehen.

Messer als Taschenlampe getarnt

Neugersdorf. Bei der Kontrolle eines tschechischen Autofahrers in Neugersdorf haben Bundespolizisten am Montag ein als Stabtaschenlampe getarntes Messer entdeckt.

Der 41-jährige Fahrer eines in Tschechien zugelassenen 5er BMW konnte sich bei der Überprüfung am Unteren Grenzweg zwar ordnungsgemäß ausweisen. Allerdings entdeckten die Beamten laut eines Sprechers der Bundespolizeiinspektion Ebersbach auf dem Beifahrersitz eine seltsam aussehende Taschenlampe. Beim Abschrauben des hinteren Teiles kam ein fest eingesetztes Messer mit einer Klingenlänge von etwa 5 Zentimetern zum Vorschein.

Die verbotene Stichwaffe wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.

Ohne Gurt verwarnt

Weißwasser. Bei Kontrollen im Rahmen der europaweiten Verkehrssicherheitsaktion „Seatbelt“ haben Polizisten am Montag in Weißwasser insgesamt sieben Kraftfahrer ertappt, die den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Dies brachte den Betroffenen ein Verwarngeld von 30 Euro ein. Zwei weiteren Autofahrern, die ein Mobiltelefon während der Tour in der Hand hielten, drohen zudem eine Geldbuße von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Zwar würden moderne Autos die Passagiere mit einem akustischen Signal daran erinnern, sich anzuschnallen, dennoch ertappe die Polizei täglich Autofahrer, die nicht oder falsch angegurtet sind, so ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz. Kindersitze müssen zudem altersgerecht sein. Auch bei älteren Kindern sollten Eltern prüfen, ob der Gurt korrekt sitzt, also diagonal über den Körper verläuft. Bei einem Unfall kann es sonst zu schweren Verletzungen führen. Seinen Schutz entfaltet der Gurt nur, wenn er über Becken und Schulter läuft.

Autodiebe konnten VW nicht starten

Weißwasser. Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag versucht, einen Volkswagen an der Teichstraße in Weißwasser zu entwenden. Das Vorhaben misslang, da sich der Caddy nicht starten ließ, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz mitteilte. Die entstandenen Beschädigungen am Zündschloss brachten einen Sachschaden von etwa 500 Euro mit sich. Kriminaltechniker sicherten Spuren, mit deren Auswertung sowie den weiteren Ermittlungen befasst sich die Kriminalpolizei.

Der 41-jährige Fahrer eines in Tschechien zugelassenen 5er BMW konnte sich bei der Überprüfung am Unteren Grenzweg zwar ordnungsgemäß ausweisen. Allerdings entdeckten die Beamten laut eines Sprechers der Bundespolizeiinspektion Ebersbach auf dem Beifahrersitz eine seltsam aussehende Taschenlampe. Beim Abschrauben des hinteren Teiles kam ein fest eingesetztes Messer mit einer Klingenlänge von etwa fünf Zentimetern zum Vorschein.

Die verbotene Stichwaffe wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. (szo)