erweiterte Suche
Freitag, 15.06.2018

Meister-Endspiel für Neusalz

Bild 1 von 2

Ralf Marrack (links) und Lukas Bouska (Nummer 10) wirbelten im Hinspiel die Abwehr des LSV Neusatdt gehörig durcheinander.Foto: Georg Schröer
Ralf Marrack (links) und Lukas Bouska (Nummer 10) wirbelten im Hinspiel die Abwehr des LSV Neusatdt gehörig durcheinander.Foto: Georg Schröer

© - keine Angabe im huGO-Archivsys

  • Ralf Marrack (links) und Lukas Bouska (Nummer 10) wirbelten im Hinspiel die Abwehr des LSV Neusatdt gehörig durcheinander.Foto: Georg Schröer
    Ralf Marrack (links) und Lukas Bouska (Nummer 10) wirbelten im Hinspiel die Abwehr des LSV Neusatdt gehörig durcheinander.Foto: Georg Schröer

Landesklasse Ost

LSV Neustadt/Spree (2.) – FSV 1990 Neusalza-Spremberg (1.) Sa.,15.00

(Hinspiel 0:5). Als Staffelleiter Gerald Socha vor der Saison den Spielplan terminierte, hatte er den richtigen Riecher und setzte die Begegnung LSV Neustadt/Spree (52 Punkte) gegen den FSV 1990 Neusalza-Spremberg (54 Punkte) auf den letzten Spieltag an – das direkte Duell um die Meisterschaft. Da der LSV Neustadt/Spree seinen Aufstiegsverzicht erklärt hat, steht der Aufstieg der Neusalzaer in die Landesliga seit dem Wochenende fest. Nun geht es also noch um den Staffelsieg. Am vergangenen Wochenende haben sich beide Vertretungen schon mal warm geschossen. Neustadt/Spree siegte bei der SG Crostwitz 1981 mit 3:6 (0:4), und die FSV-Kicker behielten mit 6:1 (2:1) die Oberhand über den SV Zeißig. Mit jeweils 74 Treffern stellen beide Mannschaften die torgefährlichste Offensive der Landesklasse Ost. Die Neusalzaer haben mit 32 Gegentoren auch die beste Defensive der Liga. Den Gästen reicht ein Remis zum Staffelsieg. Fehlen wird bei dem Unterfangen Meisterschaft aber Patrick Maiwald, der weiterhin mit Kniebeschwerden ausfällt. Dafür ist Leitwolf Ralf Marrack nach seiner Gelbsperre wieder mit an Bord. Das Hinspiel im November 2017 gewann der FSV 1990 Neusalza-Spremberg nach grandioser Leistung mit 5:0 (2:0) – die Jungs von LSV Trainer Karsten Haasler haben also noch eine Rechnung zu begleichen.

FV Dresden 06 Laubegast (3.) – FSV Oderwitz 02 (8.)Sa.,15.00

(Hinspiel 3:3). Gerade zu Hause sind die Dresdner eine Macht, und so wird es für die FSV Kicker aus Oderwitz kein leichtes Unterfangen. Zumindest hat man sich am Mittwochabend im Nachholspiel auf heimischen Rasen eine gehörige Portion Selbstvertrauen geholt.

SV Rot-Weiß Bad Muskau (4.) – FC Oberlausitz Neugersdorf II (6.) Sa.,15.00

(Hinspiel 0:0). Für den SV Rot-Weiß Bad Muskau ist es das vorerst letzte Spiel in der Landesklasse Ost. Der langjährige Bezirksligist und Landesklasse Ost Vertreter zieht sich in die Kreisoberliga Oberlausitz zurück. Die Neugersdorfer wollen nach dem 1:1 (1:1) am Mittwochabend im Heimspiel gegen die SG Weixdorf nochmals punkten um vielleicht noch auf Platz fünf zu klettern. Für die meisten Spieler von Rot-Weiß Trainer Stefan Brückner wird es ein Abschiedsspiel und sicher eine emotionale Geschichte. Mit einem eigenen Sieg und einer Niederlage von Dresden-Laubegast könnten sich alle mit dem Bronzeplatz verabschieden. (gs)

Kreisoberliga

Vor dem letzten Spieltag sind die wichtigsten Fragen an der Tabellenspitze und im Abstiegskampf geklärt. Der VfB Weißwasser verabschiedet sich nach oben aus der Kreisoberliga. Zum Ausklang gibt man seine Visitenkarte beim SC Großschweidnitz-Löbau ab. Der Vizemeister aus Zittau, am Donnerstag noch im Kreispokal aktiv, reist zum GFC Rauschwalde. Gibt es nicht noch unvorhersehbare Wendungen, werden wir auch Gelb-Weiß Görlitz in der kommenden Saison nicht mehr in der Kreisoberliga sehen. Der einstige Landesligist ist bereits in die Kreisliga abgestiegen und gastiert am letzten Spieltag in Rietschen. Ein kleines Derby steigt zwischen dem SV Neueibau und Blau-Weiß Obercunnersdorf. Mit Olbersdorf und Kemnitz treffen außerdem zwei Mannschaften aufeinander, die zuletzt wenig gewonnen haben, aber nochmals ihrerseits für einen versöhnlichen Saisonabschluss sorgen wollen. Die Torjägerkrone wird wie der Meisterpokal nach Weißwasser gehen. Mit Axel Buder (44 Treffer) und Stefan Beil (33) liegen gleich zwei Lausitzer vor der Konkurrenz. (stw)