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Mittwoch, 07.03.2018

„Mein Mann fängt mich auf“

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Seit 2014 sind Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine verheiratet.
Seit 2014 sind Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine verheiratet.

© Britta Pedersen/dpa

  • Seit 2014 sind Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine verheiratet.
    Seit 2014 sind Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine verheiratet.
  • Sahra Wagenknecht war 1997 die Wortführerin der „Kommunistischen Plattform“ in der PDS.
    Sahra Wagenknecht war 1997 die Wortführerin der „Kommunistischen Plattform“ in der PDS.
  • „Ich war damals ein Trotzkopf, hatte das Gefühl, die DDR auf Teufel komm raus verteidigen zu müssen:“ Die Politikerin im Jahr 2001.
    „Ich war damals ein Trotzkopf, hatte das Gefühl, die DDR auf Teufel komm raus verteidigen zu müssen:“ Die Politikerin im Jahr 2001.

Berlin. Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht ist voll des Lobes über ihren Ehemann Oskar Lafontaine. „Wenn ich ins Saarland zurückkomme, wartet dort mein Mann und fängt mich auf“, sagte sie der Zeitschrift „Super Illu“. „Seit wir zusammenleben, bin ich einfach ein glücklicher Mensch.“ Bei ihm gehe es ihr gut, „da bin ich ganz bei mir.“ Daraus schöpfe sie ganz viel Kraft und Souveränität, sagte die 48-Jährige.

Der 74-jährige Lafontaine ist Fraktionschef der Linken im saarländischen Landtag. Seit 2014 ist er in vierter Ehe mit Wagenknecht verheiratet.

Sie bereue heute, keine Kinder bekommen zu haben, sagte die 48-Jährige: „Man denkt doch ganz lange, man hätte alle Zeit der Welt, und dann ist es plötzlich zu spät.“

Auf die Anfänge ihrer Politkarriere angesprochen, sieht Wagenknecht ihre frühen Auftritte nach eigenen Worten eher kritisch: „Ich war damals ein Trotzkopf, hatte das Gefühl, die DDR auf Teufel komm raus verteidigen zu müssen, ohne dafür wirklich einen Grund zu haben. Ich habe damals sicher manchen Unsinn erzählt. Aber dazu stehe ich.“ (dpa)