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Montag, 13.08.2018

Mehr Trinkbrunnen für die Altstadt

Die Hitzewelle zeigt, wo es in Dresden Schwachstellen bei der Versorgung gibt. Die FDP hat Ideen, wie das zu ändern ist.

Von Nora Domschke

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© dpa/Andreas Arnold

In den kommenden Jahren werden sich in der Altstadt die letzten Baulücken schließen. Mit neuen Wohngebäuden kommen neue Bewohner in die Elbestadt, die auch ein beliebtes Touristenziel ist. Damit sich die Menschen auch bei hochsommerlichen Temperaturen wohlfühlen, will die Altstädter FDP in den nächsten Jahren Vorschläge einbringen, wie die Gestaltung öffentlicher Straßen, Wege und Plätze verbessert werden kann. Und nennt konkrete Ideen.

„Aktuell gibt es zwei öffentliche Trinkwasserbrunnen auf der Schlossstraße und am Postplatz, das müssen mehr werden“, meint Robert Malorny, Ortsvorsitzender der FDP Altstadt. Auf der Prager Straße, am Neumarkt und am Pirnaischen Platz gebe es weitere sinnvolle Standorte. Zudem fordert er, dass die Brunnenanlagen, etwa am Altmarkt, genutzt werden. Dort sind derzeit nicht alle in Betrieb, da müsse zügig repariert werden. Bei der Gestaltung neuer Plätze sollen künftig Brunnen oder Wasserflächen integriert werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Hitze in der Innenstadt erträglicher zu machen, sei mehr Grün. Das Aufstellen von Pflanzkübeln wünscht sich Malorny vor allem dort, wo keine Grünflächen oder das Pflanzen von Bäumen möglich ist. Sein Vorschlag für deren Bewässerung: Gießpatenschaften, die von Händlern, Anwohnern und Bürobetreibern übernommen werden. Mehr Grün sei zudem sowohl an der St. Petersburger als auch an der Wilsdruffer Straße denkbar – dort könnten neue Bäume gepflanzt werden. Ebenso wie am Postplatz, der ohnehin umgestaltet werden soll. Geprüft werden soll auch das Bepflanzen des Terrassenufers zwischen den Schiffsanlegern.

Um zusätzliche Ruhestationen zu schaffen, schlägt Malorny auch vor, mehr Sitzbänke aufzustellen. Davon profitieren vor allem die zahlreichen Senioren – in der Inneren Altstadt wohnen, prozentual gemessen an der Gesamtbewohnerzahl, die meisten Dresdner, die älter als 80 Jahre sind (die SZ berichtete). Konkret benennt Malorny für die Bänke Standorte an den Fußgängerüberwegen am Rathenauplatz, am Pirnaischen Platz und am Rathausplatz in Richtung Lingnerallee.

Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

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  1. Xyz

    Also bei allem Respekt, aber wie kommt es denn zu einem solchen Artikel? Ruft da die FDP an und sagt, wir müssten mal wieder in die Lokalnachrichten, was können wir denn da machen? "Wir wollen in den nächsten Jahren Vorschläge einbringen, wie man ... verbessern kann." - "Wir wollen Pflanzkübel, die von den Anwohnern gegossen werden." - "Eine Bank an der Ampel wäre schön." Die einzige konkrete Forderung ist die nach der Reparatur bestehender Brunnen. Alles andere ist reines Brainstorming. Sollen sie sich doch melden, wenn sie es umgesetzt haben, dann werde ich auch gern zur Kenntnis nehmen, daß es die FDP war, die mich vor dem Hitzetod gerettet hat.

  2. ich

    Ein Tip an die gelben Schlafmützen: Eine Suchmaschine mal mit "Refill Deutschland" füttern... Und verwunderlich: Diese Partei will mehr Grün in der Stadt? Wie kommt das denn? Opferte man bei dieser Partei doch bisher jede Fläche dem Auto. Seitdem der Chef ne Kneipe im Grünen betreibt, ist sowas doch ganz schick? Wen wollen sie denn nun ver******? [Anm.: Bitte bleiben Sie sachlich.]

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